Ich blickte die Straße hinab.
ein.. zwei... drei... vier Bäume an jeder Straßenseite.
Jeder gebiert im Mondenschein milionen tanzender Schatten.
Nie sah Ich dich so wie heute. Dein schulterlanges blondes Haar,
vom Mondlicht in flüssiges Silber gewandelt,
ergiest sich über dein bezaubendes Anglitz.
Ein Funkeln nimmt mich gefangen,
Entsandt von deinen Augen, die die Sterne der Nacht hell leuchtend mir entgegen werfen.
Wie schön ist es in dieser Engels gegenwart?
Ich vermag es nicht zu begreifen, den Gedanken zu fassen, so sehr hälst du mich fest.
Bindest mein Wesen und fesselst meine Seele.
Der Wind des kristallklaren Himmels umwirbelt dein Kleid,
lässt dich Flügel enfalten von gewaltiger Pracht.
Engel der Nacht... nimm mich mit. Führe mich in dein Reich,
auf das Ich dein Anglitz nie wieder missen muss.
Engel der Nacht! Spann deine Flügel.
Empfange dein Kind! die Nacht... und trage mich hinfort.
hinfort...
F.Stöfen