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xxDas Geräusch des Regens Kapitel 1 -Sturm-
Geschrieben von Knubbel am Dienstag, 23. Dezember 2008
Bitte ein Thema auswählen <h5>Tatsache war aber, dass immer noch niemand für die Tat, die ihr Leben so belastete,  verantwortlich gemacht werden konnte. Diana hatte gewaltige Gedächtnislücken  Sie wusste nicht, wer ihr das Ganze angetan hatte. Vor allem nicht, warum? Sie konnte sich lediglich an Einzelheiten erinnern. Winzig kleine Bruchstücke dieses Abends, die sich in ihrem Kopf fest gesetzt  hatten. Die Schwüle der Luft. Der Geruch des Blutes, schwer und eisenhaltig. Ihre Schreie. Die erste Rippe, die brach. Die deutlichste Erinnerung aber war das Geräusch des Regens. Dieses Geräusch war so unwiderruflich mit ihren Erinnerungen verbunden, dass sie jedes Mal eine Gänsehaut bekam,  wenn sie es hörte.</h5>

Sturm!

 

 

 

Es regnete in Strömen, als Diana aufwachte. Sie wusste nicht genau, ob es der Regen war ,der sie weckte, vielleicht war es aber auch die Tatsache, dass Richard nicht neben ihr lag.

Diana zitterte furchtbar, ihre Lippen bebten, und ihre Kiefermuskulatur spannte sich ständig  leicht an, um Sekunden später wieder zu entspannen. Sie fühlte sich, als hätte sie gerade etwas Furchtbares erlebt. Ihr Herz raste immer noch wie wild und schlug schmerzhaft gegen ihr Brustbein.

 

Der Regen beunruhigte sie wieder, wie schon so oft. Nein, beunruhigen war das falsche Wort, er versetzte sie fast in Panik. So lange hatte sie diese Angst nicht mehr verspürt.

 

 

 

Lächerlich, dachte sie sich. Wovor hatte sie so viel Angst?  Es war vorbei, Jahre her und überstanden. Es war ihre Vergangenheit. Ihre Gegenwart hatte keinen Platz mehr für Grausamkeiten. War es nicht so?!

Sie machte sich ihre Nachttischlampe an. Setzte sich auf , zog die Beine bis zum Kinn hoch und war den Tränen nahe. Warum hatte sich die Angst plötzlich wieder zu ihr geschlichen, wo sie doch schon so lange Zeit verschwunden war? Wo sie sowieso nur noch Bruchstücke ihrer Erinnerungen hatte.

 

 

 

Ein Blick auf den Wecker zeigte ihr, dass es halb sieben war. Richard hatte also vor einer Stunde das Haus verlassen. Diana hatte nicht einmal seinen Wecker gehört.

Eigentlich hätte sie noch etwas schlafen können, gerade wo sie in dieser Nacht kaum ein Auge zumachen konnte. Unruhig hatte sie sich von einer auf die andere Seite gedreht. Bis Richard sie irgendwann zärtlich in seine Arme genommen hatte. Erst eng an seinen Körper geschmiegt fand sie endlich in den Schlaf.

 

 

 Sie wollte heute kurz in die Kanzlei , um ein paar kleine Fälle zu bearbeiten. Netterweise hatte die Kanzlei ihr weiterhin die Möglichkeit eingeräumt, ein paar kleinere Delikte und Verhandlungen vorzubereiten und zu bearbeiten. Sie war froh darüber. Mehr als froh.

 

So konnte sie weiterhin Kontakt zu ihren Kollegen halten.

 Mittlerweile hatte sich das Zittern ein wenig gebessert, und ihr Herz schlug nicht mehr so schmerzhaft. Die Angst aber war geblieben. Diana versuchte, die Tränen wegzublinzeln, bevor sie es schafften, endgültig über ihre Wangen zu laufen.

 

Max , der Labradormischling, der wie immer neben ihrem Bett lag,  sah sie erwartungsvoll an. Richard hatte ihn sicher wie jeden Morgen kurz vor die Tür gelassen.  Mittlerweile war der Hund neun Jahre alt. sEin wirklich stattliches Alter für einen so großen Hund. Er setzte sich auf und legte seinen Kopf auf die weiße Bettwäsche. Diana strich ihm gedankenverloren über das Fell.

 

Eine Weile sah sie aus dem Fenster, es war noch fast dunkel draußen, und sie konnte lediglich die Bäume sehen, die sich vom Wind und vom Regen hin und her peitschen ließen.

 

Diana und Richards  Schlafzimmer ging mit seiner langen dreieckigen Fensterfront nach Süden, zum Wald hinaus. Hinter der Fensterfront, die über zwei Meter hoch war und fast die gesamte rechte Wand sowie den Giebel in Anspruch nahm, war ein großer Balkon. Durch die ausgiebigen Schrägen war es ein sehr gemütlicher Raum. Er war groß, fast zwanzig Quadratmeter, und in weiß und hellblau gestrichen. Neben der Tür stand ein alter Holzschrank aus sehr hellem Holz .Unter der Schräge am Fenster eine alte helle Kommode und ein Schaukelstuhl. Über dem Bett hing ein großes Chagall - Gemälde.

Es ärgerte sie, dass sie der Regen immer noch so in Angst und Schrecken versetzte. Immer noch, nach so langer Zeit. Es musste der Regen sein, eine andere Erklärung hatte Diana nicht. Aber da war noch mehr, was sie beunruhigte. Sie konnte nicht einmal sagen, was es war.  Eine überall lauernde Bedrohung , die sie beschlich. Es schnürte ihre Brust ein und ließ sie weiter schaudern.

 

 

 

Max rappelte sich nun auf, er schüttelte sich und stand einige Sekunden später vor Diana.

 

Sie wurde von ihm aus ihren Gedanken gerissen. Mehr als dankbar darüber strich sie ihm wieder über das schwarze Fell.

 Sie war ganz kurz davor sich erinnern zu müssen.

 

Diana atmete tief durch und verdrängte alles Bedrohliche aus ihrem Kopf. „Guten Morgen Max.!“  Sie lächelte ihn an. Max legte ein Vorderbein auf die Bettkante und begann zu bellen.

 

„Das ist nicht dein Ernst,  bei dem Wetter und um diese Uhrzeit raus zu wollen!!!? Du kannst doch sicher noch ein paar Stunden warten. Mmm!?“

Diana strich ihm wieder über den Kopf. Max bellte aber hartnackig weiter und machte keine Anstalten, nachzugeben.  Ein Hund in seinem Alter hatte halt keine so gute Blase mehr. Diana konnte es damals nicht über das Herz bringen, ihn weg zu geben.  Auch all die vernünftigen Gründe,  weshalb sie besser keinen Hund haben sollten, ließen sie kalt. Er war ein Familienmitglied und Teil ihres alten Lebens.

 

 

Max legte den Kopf wieder auf die Bettwäsche und brummte herzzerreißend vor sich hin.

 

 

 

Diana atmete noch einmal tief durch, dann nickte sie lächelnd. „OK, du hast gewonnen!“  Sie strich ihm noch einmal über den Kopf .Wenn sie so früh aufstand, dann konnte sie sich mehr Zeit lassen mit all den Dingen, die sie sonst noch erledigen wollte  Ihre Eltern und Katharina, Diana´s dreieinhalb Jahre alte Tochter,  kamen heute aus dem Urlaub wieder. Diana hatte Katharina furchtbar vermisst, um so mehr freute sie sich heute auf ein Wiedersehen.

Schon kurz nach dem Aufstehen, hämmerte ihr Herz diesmal so schmerzhaft gegen ihre Brust,  dass sie leicht keuchen musste. Sie setzte sich noch einmal kurz auf die Bettkante und schloss die Augen. Was war nur heute los?

Diana zog sich eine Jeans und einen dicken Pullover an. Sie band sich die Haare zu einem lockeren Knoten zusammen und ging runter ins Erdgeschoss. Durch die Scheiben des Wintergartens sah der Sturm draußen noch bedrohlicher aus. Es mischten sich vereinzelte Schneeflocken in den Regen. Der Wind heulte durch den pechschwarzen Garten und bog mit aller Gewalt die große Eiche hin und her. Sie wollte sich gar nicht ausmalen, wie kalt es draußen sein würde.

 

 

 

Erinnere dich einfach nicht!  sagte sie sich leise, wenn du versuchst, dich nicht zu erinnern, kannst du auch raus gehen, ohne Angst haben zu müssen!

Max sprang nun um sie herum und hörte gar nicht mehr auf zu bellen, es war wirklich aller- höchste Zeit für ihn. „Ist ja gut, Junge!“ sagte Diana und nahm sich die Leine vom Sideboard im Flur. Sie nahm ihre Jacke und öffnete die Haustür. Eine Sturmböe fegte in den Eingang und blies Diana eiskalte Luft gegen den Körper. Max rannte sofort raus.. „Warte!“ schrie Diana gegen den Wind, als sie den Lastwagen sah. Er fuhr mit viel zu hoher Geschwindigkeit durch ihre kleine Straße. Sie nahm sich die Haustürschlüssel und rannte Max hinterher, ohne sich die Jacke anziehen zu können. Es war entsetzlich kalt draußen, vielleicht ein oder zwei Grad über null und schon nach zwei Sekunden war Diana triefend nass, so regnete es. Diana konnte vor lauter Regen und Wind den Hund nicht mehr sehen. Die kalte Luft brannte in ihren Lungen und ließ sie wieder schaudern.

 

 

 

Der Lastwagen war weg, und fast hatte sie die Befürchtung, dass er Max erfasst hätte. Durch den Sturm hätte sie nicht einmal sein Jaulen hören können. Erst nach ein paar Augenblicken erkannte Diana in einigen hundert Metern Entfernung die schemenhaften Umrisse ihres Hundes. Er hatte die Straße gar nicht überquert und beschnüffelte seelenruhig einen Busch.

 

Diana zog sich ihre Jacke über die nassen Sachen. Sie kämpfte sich gegen den Wind zu ihm.

Wie sie doch den Regen hasste!. Die Geräusche der Tropfen, die auf den Boden fielen, die gespenstischen Umrisse, die er in alle kleinen Winkel malte. Aber vor allem die Angst, die er immer wieder in ihr erweckte. Es war nicht besser geworden mit der Zeit!  Dessen war sich Diana bewusst.

 

 

 

Sie waren blasser geworden, ihre Erinnerungen, hatten sie nicht mehr so allgegenwärtig eingeholt in den letzten Jahren. Aber sie waren niemals fort, sie schlummerten in ihr, warteten, bis sie ausbrechen konnten.

 

Panik stieg in ihr auf. Sie musste aus dem Regen raus. Schnell. Ansonsten würden sich die Erinnerungen in ihr Gedächtnis schleichen. Max ließ sich ohne Murren anleinen und schlug den Weg zurück zum Haus ein. Die kalte Luft brannte weiter in ihren Lungen und ließ sie frösteln. Die Jacke spendete kaum Wärme. Wie hätte sie das auch tun können, wo Diana unter ihr bis auf die Haut durchnässt vom eisigen Regen war.

 

Na toll , dachte sich Diana. Wenn Gregor sie jetzt so sehen würde, er würde allein vom Anblick einen Herzinfarkt bekommen.

Sie schlug den Weg zurück ein. Immer darauf bedacht, die Angst nicht weiter aufsteigen zu lassen. Zuhause angekommen, pellte sie sich erst einmal aus ihren nassen Sachen. Oben im Schlafzimmer musste sie sich ein paar Augenblicke aufs Bett setzten und erst einmal durchatmen, bis der Schwindel langsam nachließ. Sie zitterte schrecklich vor Kälte. Das Gefühl der kalten Luft ließ ihre Lungen immer noch stark schmerzen. Es war definitiv zu viel für sie gewesen. Die Kälte, das Rennen hinter Max her und ihre nassen Sachen.

Nach einigen Augenblicken stand sie auf, hing ihre Sachen über die Heizung, legte Max ein trockenes Handtuch auf den Boden. Auf dem Weg zum Bad blieb sie vor dem Spiegel am Schlafzimmerschrank stehen. Sie zog sich das Haarband aus den nassen Haaren und sagte der zierlichen,  dünnen, etwas blässlichen, Person  mit den feinen Gesichtszügen und den großen, stets strahlenden dunkelblauen Augen, die sie im Siegel sah, dass es sicher nicht so schlimm sei. Ihr ging es gut! Sie war nur ein wenig erschöpft, daher sah sie so blass und müde aus. Sie beschloss, das schlechte Gefühl in ihrem Oberkörper und die Schmerzen, die sie hatte, zu verdrängen. Solange das noch ging.

 

 

 

Sie sah sich einen weiteren Moment an, wie sie nur in der weißen Unterwäsche dort stand. Sie war sehr klein, gerade mal 1,65 m.  Sie hatte immer schon eine recht gute Figur. Die braunen, leicht gewellten Haare gingen ihr bis über die Schulterblätter. Ihre Haut war blass, hatte fast die Farbe von Elfenbein. Nur die zarten Linien waren etwas heller. Eine verlief von ihrem Decolleté  bis zum unteren Ende ihres Brustbeins. Eine gerade über dem Schambein entlang. Sie drehte sich leicht zur Seite. Eine Linie verlief seitlich zwischen zwei Rippen und eine begann etwas oberhalb der Taille und ging bis rüber zu ihrer Wirbelsäule. Die zwölf kleinen Linien, die vor allem rechts und links zwischen ihren Rippen und an ihrem Rücken waren, konnte man kaum noch erkennen. Sie hätte es niemals für möglich gehalten, dass die Linien mal so unscheinbar werden würden.

Diana  löste sich von ihrem Spiegelbild und ging ins Bad. Sie  beschloss, erst einmal duschen zu gehen, bevor sie ein Schmerzmedikament nahm. Vielleicht kam ja wirklich ein großer Teil der Schmerzen, die ihr mittlerweile den ganzen Brustkorb einschnürten und ihr das Atmen erschwerten, durch die Anstrengung und die Kälte. Manchmal war es so. Aber Diana musste sich schon beim Duschen mehrmals hinsetzen vor Schmerzen und der Angst, keine Luft zu bekommen. Aber sie  genoss dennoch das warme Wasser, wie es ihre Muskeln entspannte und die Kälte vertrieb. 

 

 

 

Sie ging zurück ins Schlafzimmer, um sich anzuziehen  Dann ging sie runter in die Küche.

 

Sie ignorierte, so gut es ging,  den Sturm , der immer noch draußen tobe.

 Die Küche war relativ groß mit ihrem dunklem Parkettboden und den hohen Küchenmöbeln. Die Fronten waren aus Buche. In der Mitte des Raumes stand ein massiver Tisch aus Holz mit sechs Stühlen.  Richard´s Rosen standen noch auf dem Küchentisch. Fünfzehn Stück, jede für einen Monat, den sie verheiratet waren. Eine war schöner als die andere. Vor zwei Tagen hatte er sie ihr geschenkt, wie an jedem 15. des Monats. „Dafür,  dass du mich so unendlich glücklich machst!“  hatte er ihr ins Ohr geflüstert,  bevor er sie zärtlich geküsst hatte. Diana roch daran und fragte sich mal wieder, womit sie ihn verdient hatte.

 

Neben den Rosen lag ein kleiner gefalteter Zettel. Diana nahm ihn und faltete ihn auf.

 

Ich wollte dich nicht wecken und hab gehofft, dass du so noch etwas Schlaf nachholen kannst.

Pass auf dich auf . Ich liebe dich.

Richard.

 

Sie schmunzelte.  Natürlich hatte er mitbekommen, wie unruhig sie geschlafen hatte. Wahrscheinlich auch , dass sie einige Stunden wach gelegen hatte. Sie hätte wissen müssen, dass ihm so etwas nicht entgehen würde.

 

 

 

Sie holte sich ihre Medikamente aus dem Arzneischrank. Mittlerweile brachte sie nicht mehr auf den Plan zu schauen. Sie wusste, welche Sachen dran waren.  Dass sie heute noch zusätzlich eine Tablette zur Blutverdünnung nehmen musste, die sie auf keinen Fall vergessen durfte, hatte Richard ihr in den letzten Tagen so oft gesagt, dass sie schon etwas sauer auf ihn war. Sie wunderte sich, dass er es ihr nicht noch mit auf den Zettel geschrieben hatte. Er hatte sicher Angst vor dem Wutausbruch, den Diana bekommen hätte.

 

Sie nahm  erst einmal nur zwanzig Tropfen von einem Schmerzmittel, in der Hoffnung dass es damit besser würde. Sie war sich natürlich im Klarem darüber,  dass die Schmerzen, wenn überhaupt, nur kurz ganz verschwinden würden. Vielleicht schafften es die zwanzig Tropfen aber, dass sie einige Stunden besser durchatmen könnte. Das würde Diana schon reichen.

 

Schmerzmittel machten sie müde. fiel es ihr immer schwere, sich gegen die Erinnerungen zu wehren.

Ihr war immer noch schrecklich kalt und ihre Hände zitterten weiterhin.

 

 

 

Irgendwie wird es schon gehen, dachte sie sich, brühte ihren Tee auf und setzte sich an den Tisch .Sie legte die Zeitung ,die sie von draußen mitgebracht hatte, auf den Küchentisch, goss  sich ein Glas Wasser ein und nahm eine Tablette nach der anderen. Danach schlug sie die Zeitung auf. Zwanzig Minuten später legte sie sie zur Seite. Sie hatte zwar alles gelesen, angekommen war aber nichts bei ihr, eher schlich sich das Geräusch des Sturmes immer wieder in ihre Gedanken. Max schlief zu ihren Füßen, und auch Diana war jetzt wirklich müde. Es war gerade acht, also absolut keine Zeit mehr, um noch einmal ins Bett zu gehen.

Zehn Minuten wollte sie sich aber ins Wohnzimmer aus Sofa legen.  Die Schmerzfreiheit, die sie seit zehn Minuten hatte, machten sie müde und matt, weitaus schlimmer, als sie es befürchtet hatte.

Das Wohnzimmer war zur Hälfte ein riesiger Wintergarten. Das dunkelbraune Eichenparkett verlieh dem Raum, der fast fünfzig qm hatte,  Gemütlichkeit und Wärme. Ein dunkelgrünes Sofa stand vor dem ersten Fensterbogen und ein Ohrensessel neben dem großen weißen mediterranen Kamin. Mehrere große Benjamin-  Bäume waren im Raum verteilt, und an zwei Wänden hingen Gemälde von Monet.

 

 

 

Diana mochte den Raum sehr, weil er so warm und gemütlich war und weil sie so viele schöne Stunden hier mit Richard verbracht hatte. Hinten unter den Fenstern stand ein weiterer Ohrensessel mit einem gleichfarbigen Puck. Dorthin legte Diana sich normalerweise immer. Jetzt aber traute sie sich nicht so nah an die Fenster. Also wählte sie das Sofa. Sie schlief innerhalb von Sekunden ein. Sie hasste es, dass sie immer so heftig auf Schmerzmedikamente reagierte.

An diesem Morgen war es das erste Mal seit Jahren, dass sie wieder von ihm träumte. Sie würde sich nicht daran erinnern können, aber er schlich sich wieder in ihr Bewusstsein. Erst später wurde ihr bewusst, dass viel mehr als das Offensichtliche an diesem Morgen begonnen hatte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Geräusch des Regens Kapitel 1 -Sturm-

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