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 Die Kerze
Geschrieben von Bernhard am Dienstag, 23. Dezember 2008
oder...des Andern Licht
Es ward einmal ein Kerzelein,
das lebte nur im Dunkeln,
es wollte nie ein Lichtlein sein
und nie im Glanze funkeln.
Es hatte Angst vorm eignen Licht,
im Wissen ums Vergehen,
das mit dem Glanz das Sein erlischt,
zu Rauch es sollt vergehen.
Da kam der Engel Gabriel
und nahm es an die Hände-
"sieh her mein Licht wie ist es still,
es ist die Zeit der Wende.
Ein Kind das uns geboren ward,
dem Christ wie auch dem Heide,
die Hoffnung mit Erfüllung paart,
gewiss das es bald scheide.
Doch sieh mein Licht das Kind es lacht,
und strahlt in voller Güte,
so klein und zart es doch vollbracht,
das allzeit man's behüte.
So stell dir vor das kleine Kind,
es wollte nicht zur Erde,
dann blieben Menschen wie sie sind
weil niemand selig werde.
So ist das Kind uns Aller Licht,
von Gott gesandte Liebe
und alles Dunkel auf uns bricht,
wenn's ewig nicht so bliebe".
Da brannt das Kerzlein lichterloh,
ins Dunkle der Gezeiten,
und jedes Jahr stimmt eins uns froh,
weil es uns darf begleiten.
So sieh das Licht - den hellen Schein
und lass es in dir leben,
es soll dir stets ein Sinnbild sein,
vom Geben und vom nehmen.
Ein Jeder von uns sei ein Licht,
des Andren um zu sehen,
wenngleich sein eignes Sein auch bricht,
den rechten Weg wird gehen.
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| magic schreibt am 24.12.2008 06:01: |
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Lieber Bernhard,
nun,was soll ich sagen?Ein Klick,ich las - doch nicht mit dem Munde,die Augen wanderten und Deine Zeilen berührten mich wieder sehr.Ich hoffe auch andere...
mit besinnlichen Grüßen,magic
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