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xxSvenja und die Post für den Weihnachtsmann
Geschrieben von Bernhard am Dienstag, 23. Dezember 2008
 Feiertage

Svenja und die Post für den Weihnachtsmann

 

 

 

 

 

Endlich merkte man in der Stadt, dass die weihnachtliche Zeit begonnen hatte. In den Regalen der Geschäfte lagen die leckeren Kekse und Schokonaschereinen in weihnachtlichen Motiven verpackt. Die Menschen horchten mit einem besonderen Ausdruck im Gesicht den festlichen Tönen der Kaufhauslautsprecher und manchmal sangen sie sogar mit.

 

Das sollte Papa auch mal machen, dachte Svenja während sie durch die geschmückte Spielzeugabteilung des Kaufhauses spazierte. Stattdessen brummte er nur missmutig vor sich her, wenn er mit zum Weihnachtsmarkt gehen musste. Svenja hingegen gefiel das. Sie liebte den Geruch gebrannter Mandeln und der Nüsse genauso, wie sie der Mutter gerne beim Backen zusah. Aber eines der schönsten. Dinge dieser Zeit war das Schreiben des Wunschzettels. Mama oder Papa halfen ihr dabei, ihre Wünsche aufs Papier zu bringen. Mit ihren 7 Jahren hatte Svenja zwar schon Wünsche, aber diese dann dem Weihnachtsmann zu schreiben, nein - das konnte sie noch nicht!

Papa sagte immer: „ Bis der Weihnachtsmann deinen Zettel entziffert hat, ist Ostern!“. Das meinte er zwar nicht böse, aber es ärgerte Svenja schon ein wenig. Diesmal wollte sie ihren Wunschzettel ganz alleine schreiben. Sie würde einfach malen, was sie sich unter dem Tannenbaum erhoffte.

 

Als sie wieder nach Hause kam, lief sie gleich in ihr Zimmer und setzte sich an den Schreibtisch. Aufgeregt und voller Ehrgeiz zeichnete sie, bis ihre Mutter zum Abendbrot rief...So...fertig! dachte Svenja. Jetzt wird der Weihnachtsmann aber staunen. Sie sah auf die Puppe, das Puppenhaus, den Roller, den Ball und auf die Schuhe, die sie gemalt hatte. Ja, nur die Schuhe braucht der Weihnachtsmann mitbringen. Auf alles andere konnte sie verzichten...nur nicht darauf! Während sie noch in Gedanken von ihren Wunschschuhen träumte, klopfte es an ihrer Zimmertüre. Sie schreckte aus ihrem Traum hoch und bemerkte dass ihr Vater in der Türe stand. „Na, träumst du wieder? Wie wäre es wenn du runter kommst und Mama beim Tischdecken helfen würdest"? Ja...ja... ich komm ja schon, antwortete Svenja und stopfte ihren Wunschzettel noch schnell in einen Umschlag, auf den sie schrieb: An  den lieben Weihnachtsmann! Auf die Rückseite schrieb sie noch ihre Adresse - Rosenweg 2.

Am nächsten Morgen warf sie den Brief in den Briefkasten der nahegelegenen Post. Jetzt stand der Erfüllung ihres Weihnachtswunsches nichts mehr im Weg.

 

 

 

 

„ Herr Renz, wenn sie nicht langsam ihr Arbeitstempo erhöhen, werde ich mir überlegen müssen, ob ich sie hier weiter beschäftigen kann. Haben sie mich  verstanden?" Der Mann der so ungehalten in gleichem Tempo wieder aus der Bürotüre verschwand, wie er herangestürmt kam, war Herr Maierbach der Leiter der Postfiliale.

Herr Renz, dem dieses Wortfeuerwerk galt, war sein Angestellter und für die Sortierung der Unmengen von Briefen zuständig.

 

 

 

Herr Renz war ein ruhiger Mensch, der kurz vor seiner Pensionierung stand. Seine Arbeit machte ihm Spaß. Er dachte bei jedem handgeschriebenen Brief, was wohl der Inhalt und was der Empfänger wohl für ein Mensch sei. Dafür hatte sein Chef allerdings kein Verständnis. Dieser  hatte nur das Ziel, die ganze Weihnachtspost rechtzeitig zu bearbeiten und hatte mit Weihnachten nichts im Sinn.

Er ist zu bedauern, dachte Herr Renz und sortierte die Briefe weiter nach Postleitzahlen in die dafür vorgesehenen Fächer. Als er den nächsten Brief begutachtete, musste er lächeln. Keine Briefmarke und als Empfänger den Weihnachtsmann. Er wusste dass ein Kind der Absender war.

 

 

 

Das war ein Brief von einem Kind, das noch  an den Weihnachtsmann und an die Erfüllung seiner Wünsche glaubte. Es rührte ihn, wenn Kinder noch so unbedarft waren. Er hatte nie Kinder haben können, da seine Frau schon kurz nach der Hochzeit verstorben war und er selber danach keine neue Beziehung eingehen konnte. Aber tief in seinem Herzen hatte er sich sein kindliches Herz und Verständnis behalten. Was aber sollte er jetzt mit diesem Brief machen? Wenn es nach Herr Maierbach ging, würde der Brief wieder an den Absender zurück geschickt. Ihm war das Schicksal, was sich dahinter verbarg egal. Was also tun?

 

 

 

 

Svenja ahnte indes nichts von alledem und war stolz auf ihr Werk. Zwei Tage vor Heilig Abend fragte sie ihren Vater, ob es nicht langsam an der Zeit wäre gemeinsam ihren Wunschzettel zu schreiben. Auf diesen Moment hatte Svenja gewartet.

“Nein, sagte Svenja, nicht ganz ohne Stolz, nein das brauchen wir nicht mehr. Ich habe ihn schon geschrieben und an den Weihnachtsmann geschickt!" Aber...woher sollen wir denn jetzt wissen - stotterte ihr Vater - ich meine...an wen hast du ihn den geschickt?“

„..Na an den Weihnachtsmann natürlich,“ schoss es aus der Kleinen heraus – „an wen denn sonst?"

Jetzt hatte Svenjas Vater ein Problem. Wie sollte er jetzt die Wünsche von seiner Kleinen erfahren ohne ihr den Glauben zu nehmen? Er entschloss sich, nicht näher auf dieses Problem einzugehen und sah seine Frau fragend an. Die Mutter erkannte die Not ihres Mannes und fragte Svenja nach dem Essen in der Küche, was sie dem Weihnachtsmann denn alles geschrieben hätte.

Aber Svenja verriet nichts!

“Aber Mama so was sagt man doch nicht...dann wäre es ja keine Überraschung mehr und das würde dem Weihnachtsmann bestimmt keine Freude bereiten. Lasst euch überraschen...ich weiß ja auch nicht, was er mir erfüllt!" Jetzt war auch Svenjas Mutter mit ihrem Latein am Ende und nachdem Svenja im Bett lag, beratschlagte sie mit dem Vater, was sie jetzt machen könnten.

 

 

 

Ich denke wir sollten ihr die Wahrheit sagen...sie ist alt genug......sie wird es verstehen...die Hauptsache ist doch, dass sie die Geschenke bekommt, die sie sich wünscht," meinte Svenjas Vater. Aber überzeugend war das nicht. Es hätte ihm auch Leid getan, wenn er Svenja ihren Glauben an den Weihnachtsmann genommen hätte.

„Ich frage morgen bei der Post nach,...“meinte Svenjas Mutter. „Wenn wir Glück haben landet der Brief wieder hier, weil sie keine Briefmarke aufgeklebt hat oder keiner weiß, wo er ihn hinschicken soll.“ "Vorausgesetzt sie hat den Absender nicht vergessen," murmelte der Vater.“

 

 

 

 

Am nächsten Morgen fragte Svenjas Mutter bei der Post nach. Aber keiner der Angestellten wusste etwas von einem Brief an den Weihnachtsmann. Nur einer... und der hatte Urlaub...aber das wusste sie ja nicht.

So kam es, wie es kommen sollte. Die Eltern von Svenja kauften Geschenke in der Hoffnung, das richtige zu machen. Ganz wohl war ihnen jedoch nicht  bei der ganzen Sache. Nur Svenja freute sich auf den kommenden Tag.

Heilig Abend.

Und das Schicksal nahm seinen Lauf.

Am heiligen Abend war Svenja kaum zu bändigen. Das Wohnzimmer durfte sie wie jedes Jahr bis nach der Kirche nicht betreten. Sonst kommt der Weihnachtsmann nicht...hatte ihr Vater gesagt.

 

 

 

 

Und Herr Renz? Was machte er an diesem Abend? Wie jeden Heiligen Abend ging auch er zur Kirche. Aber zuvor besuchte er das Grab seiner Frau und redete mit ihr.

 

 

 

Schon viele Jahre war sie nicht mehr bei ihm und der Friedhof war sein zweites Zuhause, dessen Nähe er suchte. Er sah die vielen anderen Gräber, die zum Teil durch brennende Kerzen beleuchtet waren. Auch das frische Grab neben dem seiner Frau bemerkte er. Es war jedoch noch kein Stein oder Kreuz darauf. Es war erst vor kurzem ausgehoben worden und es lagen noch frische Kränze und Blumengebinde auf der aufgewölbten Erde.

 

 

 

 

"Ach Margit“ seufzte er, „wenn du noch bei mir wärst...diese Zeit macht mich immer so traurig. Ich habe dir etwas mitgebracht.

Margit ...du weißt. ja ich hab schon immer was gegen Blumen-aufs-Grab-legen gehabt. Man sollte sie zu Lebzeiten schenken.

Heute bringe ich dir jedoch etwas, was mich bedrückt und ich hoffe, dass du mir helfen kannst. Sieh, diesen Brief hier brachte vor kurzem ein kleines Mädchen zu mir an den Schalter und bat mich ihn an den Weihnachtsmann zu schicken.. Ich habe ihn verbotener Weise mit nach Hause genommen.

Du weißt ja, Herr Maierbach.....wenn er ihn gesehen hätte, wäre er kostenpflichtig zurückgegangen, weil keine Briefmarke drauf war. Aber nicht nur das...wo soll ich ihn hinschicken...an den Weihnachtsmann? Du kennst doch die Beamtenblindheit - Unzustellbar -....und zurück!

Das arme Kind. Es verliert den Glauben durch Bürokratismus. Liebste Margit, kannst du nicht da oben ein gutes Wort einlegen? Du hast immer zu mir gesagt "Glaube versetzt Berge...und ...Gedanken sind Kräfte!" Ich kann doch nicht Geschenke kaufen gehen und sie dem Kind bringen?!" Ach Margit...du hättest wahrscheinlich eine Idee...wie so oft als du noch bei mir warst. Bitte hilf mir...und dem Kind!"

 

 

 

Er legte den Brief vor den Grabstein seiner Frau, stellte eine Kerze darauf und ging zum Dorf.

Dort läuteten die Glocken der Kirche zur Christmette.

Als Svenja mit ihren Eltern am Kirchplatz stand, fing es an zu schneien. Svenja versuchte, die kleinen Kristalle mit ihren Händen aufzufangen. Sie freute sich so sehr, dass man es ihr von weitem ansehen konnte. Als sie vor dem Kircheneingang stand, sah sie Herr Renz, dem sie ihren Brief an den Weihnachtsmann gegeben hatte. Bevor er reagieren konnte, sprudelte es schon aus Svenja heraus: "Hast du meinen Brief auch rechtzeitig an den Weihnachtsmann geschickt, damit er ihn erhält?"

Herr Renz sah der Kleinen in die Augen, die ihn erwartungsvoll anschauten.

" Ja natürlich...hörte er sich sagen...du kannst es wohl nicht erwarten, oder?"

„Doch“, antwortete die Kleine  „aber er muss ja auch genügend Zeit haben, alle Wünsche der Kinder zu besorgen, oder?!“

Was sollte er darauf antworten? Außer ein "natürlich...da hast du wohl recht“ fiel ihm nichts ein.

Lieber Gott, dacht er...lieber Gott, lass ein Wunder geschehen!"

 

In der Kirche sangen die Menschen Weihnachtlieder und beteten. Dann lasen die Kinder der Schule die Weihnachtsgeschichte vor. Svenja aber bekam nicht all zu viel davon mit. Sie konnte es kaum erwarten, dass alle nach Hause gingen und endlich Bescherung war.

 

 

 

Als es soweit war, stand sie ungeduldig als Erste vor der Haustüre und wartete auf ihre Eltern. Als ihr Vater die Türe aufschloss, rannte Svenja in den Vorflur zum Wohnzimmer.

 

 

 

Ob der Weihnachtsbaum schon im Kerzenlicht strahlte und die Geschenke schon darunter lagen...und besonders ihr Wunsch nach den blauen Lackschuhen, in Erfüllung gegangen war?

 

 

 

 

„Papa...war der Weihnachtsmann schon da?“...fragte Svenja.

 

 

 

„Wir werden es gleich sehen“ antwortete ihr Vater und schloss die Türe auf.

 

 

 

Der ganze Raum funkelte im Kerzenschein. Es roch nach Tannengrün und Weihnachtsgebäck. Doch Svenja hatte nur für eines einen Blick: die blauen Lackschuhe!

 

 

 

Sie standen mit den Spitzen nach vorne, unter dem Baum und spiegelten den Schimmer der Kerzen wieder.

 

 

 

„Mama.. Papa.. seht doch...der Weihnachtsmann hat meine Post bekommen!“

 

 

 

Svenjas Eltern staunten und wussten nicht so recht, was sie darauf sagen sollten. Schimmernd standen dort unter dem Baum zwei glänzende Lackschuhe. Die Eltern schauten sich und ihre Tochter nur mit staunenden und fragenden Blicken an.

 

 

 

Svenja indes, zog die Schuhe gleich an und tanzte vor Freude im Wohnzimmer herum.

 

 

 

„Sie passen - sie passen mir Mama, als wenn ich sie mir beim Schuster ausgesucht hätte“ Schau nur – wie sie glänzen!

 

 

 

 

Und Herr Renz? Was machte er nach dem Gottesdienst?

 

 

 

Auch er ging nach Hause, um seinen Tannenbaum im Kerzenlicht erstrahlen zu lassen.

 

 

 

Wie all die Jahre zuvor zündete er die Kerzen seiner Weihnachtspyramide an und machte es sich bequem in seinem Sessel. Er beobachtete das Schattenspiel der Kerzen an der Zimmerdecke und dachte an seine Zeit mit Margit. Sie fehlte ihm und doch fühlte er sich heute seiner Frau näher als an sonstigen Tagen. Er war müde und seine Augen wurden ihm schwer. Er rückte sich sein Kissen im Sessel zurecht und schloss die Augen.

Als er wieder aufwachte, waren die Kerzen seiner Pyramide erloschen. Nur die Lichter des Weihnachtsbaumes brannten noch und zeichneten den Raum in festlicher Stimmung. Er stand auf und ging zum Fenster. Draußen schneite es und alles sah so friedlich aus. Er zog sich seinen Mantel, Schal und seine Schuhe an und ging nach draußen vor die Türe. Wie ruhig es doch war. Nur das leise Rieseln der Schneeflocken war zu hören. Er wollte noch mal zu seiner Frau auf den Friedhof, bevor er sich zur Nachtruhe hinlegen sollte.

Dort angekommen kniete er sich vor den Grabstein und faltete die Hände. „Herr schenk meiner Margit den Frieden wie auch allen Menschenkindern dieser Erde“. Als er sich erheben wollte, fiel sein Blick auf die Stelle, an der er den Brief mit der Kerze beschwert hingelegt hatte.

Die Kerze brannte noch, aber der Brief war verschwunden. Er schob den Schnee um die Stelle, wo er ihn hingelegt hatte mit seinen Händen zur Seite, aber der Brief war nicht zu finden. Plötzlich spürte er einen Windhauch in seinem Nacken und er blickte sich um. Als er zum Himmel schaute, zog sich ein Lächeln durch sein Gesicht und seine Augen leuchteten.

Leise, fast unhörbar sagte er „danke“ und stand auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Morgen klopfte es an der Türe von Herrn Renz. Als er sie öffnete, stand die kleine Svenja vor ihm und strahlte ihn an. Sie fiel ihm in den Arm und umklammerte ihn.

 

 

 

„Danke dass du meinen Brief an den Weihnachtsmann geschickt hast. Er hat ihn wirklich erhalten und mir meine Schuhe zu Weihnachten gebracht. Ich hoffe, dass er dir auch etwas von deinen Wünschen erfüllt hat.“

Herr Renz sah die Kleine mit ihren glücklichen Augen an und sprach: „Das hat er..oh ja..das hat er mein Kind.“

 

 

 

 

 

 

Am folgenden Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertages traf Herr Renz seinen Chef Herr Maierbach auf dem Kirchplatz. „Fröhliche Weihnachten“ rief er ihm zu.

„Ja, auch ihnen Herr Renz, auch ihnen, antwortete dieser. Ich hoffe sie hatten einen besinnlichen Heiligabend. Ich hätte da noch was, was ich ihnen schon länger sagen wollte. Darf ich sie vielleicht zu einem warmen Tee zu mir nach Hause einladen?“

 

 

 

Herr Renz wusste erst gar nicht, wie er auf so viel Freundlichkeit von Herrn Maierbach reagieren sollte und schaute ihn erstaunt an.

 

 

 

„Ja ich weiß, dass es sie verwundert, weil ich sie heute so anspreche. Aber es ist mir ein persönliches Anliegen, mich bei ihnen für mein harsches Benehmen in letzter Zeit zu entschuldigen. Ich habe erfahren, dass auch ihre Frau bereits gestorben ist und sie Weihnachten - wie ich – alleine verbringen mussten. Das habe ich all die Jahre zuvor nicht wahrgenommen und war in meiner Bitterkeit ungerecht zu ihnen und vielen anderen Menschen.

Bewusst wurde es mir jedoch erst, als ich sie am Heiligen Abend zufällig am Grab ihrer Frau gesehen habe. Das Grab meiner Frau liegt genau neben dem von ihrer Gemahlin. Ich habe gehört, was sie mit ihr geredet haben. Auch das was sie über mich sagten. Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Als sie den Friedhof verlassen haben, bin ich zum Grab ihrer Frau und habe den Brief des Kindes gesehen und – entschuldigen sie bitte – auch gelesen.

 

 

 

Ja, so war das und deshalb möchte ich mich entschuldigen und sie bitten heute Abend mein Gast bei mir zu sein. Es würde mich sehr freuen, wenn sie mich besuchen würden.“

 

 

 

 

 

 

Herr Renz sah Herrn Maierbach in die Augen und erkannte, dass es ihm ernst war. „Ich werde heute Abend zu ihnen kommen Herr Maierbach. Ich freue mich über ihre Einladung. Aber noch mehr freue ich mich für das kleine Mädchen, dessen Wunsch in Erfüllung gehen durfte. Haben Sie etwa die Schuhe dem kleinen Kind beschert?“

 

 

 

 

Herr Maierbach sah zu Herrn Renz und sagte nichts, außer „wer auch immer es gewesen sein mag, so wurde er doch geführt durch den Glauben an eine wunderschöne Geschichte in einer wundersamen Zeit, oder?“

 

 

 

 

 

 

So gingen beide Männer zufrieden und mit einem geheimnisvollen Gesichtszug ihrer Wege.

 

 

 

 

 

 

Bis zum heutigen Tage spricht man über diese Weihnacht vor langer Zeit in jenem Dorf und bis heute weiß niemand genau, wie die blauen Lackschuhe unter den Weihnachtsbaum der kleinen Svenja gelangten.

Auch weiß sich niemand zu erklären, wodurch Herr Maierbach, der noch lange lebte und fortan ein sehr freundlicher und als sehr liebenswürdiger, geschätzter Bewohner des Dorfes angesehen war, sich seit diesem besagten Weihnachtsfest so verändert hat.

 

 

 

 

 

 

Wer weiß schon, was an diesem Weihnachtsfest geschehen ist? Eines jedoch zeigt diese kleine Geschichte:

 

 

 

 

 

 

Der Glaube ist immer noch die unergründlichste Kraft, die uns Menschen verzaubert und verändert.

 

 

 

 

 

 

 


Svenja und die Post für den Weihnachtsmann

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