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xxWie in einem Käfig.
Geschrieben von Tesius am Montag, 06. Oktober 2008
 Angst Meine Welt kennt keine Wärme. Ich sehe durch dickes Glas in die Freiheit und sehne mich danach. Den ganzen Tag bin ich hier und warte auf dich. Warum bist du noch nicht gekommen? Die Anderen werden immer mitgenommen, doch mich möchte niemand haben. Was habe ich an mir, dass ich niemandem gefalle. Sehe ich so schrecklich aus? Ich sehe die Menschen an mir vorbei gehen. Langsam nähere ich mich der Scheibe. Niemand schaut mich an. Das Glas ist kalt. Ich drücke mich dagegen, trotzdem beachtet mich keiner. Alle sehen an mir vorbei. Meine Seele hatte man mir vor langer Zeit entrissen und alles was übrig blieb ist der verbrauchte Körper. Eine Rose würde ich dir schenken, wenn du mich nur anschauen würdest. Mitten in meinen Augen würden sie vor dir erscheinen. Nur für dich. Ich glaube nicht an Wunder, doch ich glaube an bessere Zeiten. Nachts träume ich von dir, obwohl ich dein Gesicht noch nie gesehen habe. Mit einer Träne in den Augen wache ich auf und es beginnt ein neuer Tag des Wartens. Habe ich dir je erzählt, dass ich nicht ohne dich leben kann? Doch Worte beschreiben nicht mein Leid in diesem Käfig. Wenig Hoffnung haben die Anderen für mich, sagten sie, niemand würde für mich kommen. Aber habe ich ihnen nicht gesagt, dass jeder seinen Weg finden wird und am Ende wieder alles gut ist. Wirst du  noch kommen? Heute? Oder vielleicht morgen? Hoffentlich irgendwann...

Wie in einem Käfig.

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