Sie hat die Augen einer Wölfin,
tief und hell und wasserklar.
Sie blickt so weit in mich hinein -
ist das nicht wunderbar?
Ganz nah geht mir ihr Blick ans Herz,
so daß ich fast vergehe.
Bin voller Lieb’ und voller Schmerz,
jetzt, wo ich sie nicht sehe.
Doch weiß ich auch, daß sehr sehr bald
ihr Flammenhaar deckt mir die Brust -
dann sind die Nächte nicht mehr kalt
und nur noch voller Lust.
Dann singe ich sie wieder,
die Ode an das Weib,
hör’ all die alten Lieder
zum schönsten Zeitvertreib.
Die Wolfsbraut 
