Ich habe einen Mann gesehen,
mit kantig Wangenknochen,
der wollte gern schick essen gehen
und hatte nichts zum Kochen.
Ich sah den Mann als Jüngling einst,
der alle Herzen brach.
Heut schließt er sich im Zimmer ein,
malt seinen Träumen nach.
Ich seh den Mann wohl täglich,
rasier’ die hohlen Wangen.
Manchmal find’ ich ihn kläglich
in seinem steten Bangen.
Ich blute Worte auf Papier,
bös’ zynisch ist mein Scherz.
Verlach’ mein Bild im Spiegel hier
und tätowier’ mein Herz.
Ich habe einen Mann geschaut 
