Einst fragte mich ein Mädchen
„Wie weit würdest Du geh’n?“.
Ich lief mit ihr durchs Städtchen
und fand sie wunderschön.
Ich mag die dunklen Ecken,
ich mag’s auch hell und warm.
Ich muß mich nicht verstecken
für and’rer Leute Scham.
Bin wie ein Vögelchen so frei
und bin ein bunter Hund,
ich hör’ nicht auf Geschrei
aus fremder Leute Mund.
Manchmal bin ich auch leise,
dann geht’s mir richtig gut.
Dann schöpf’ ich auf die Weise
aus Deinen Augen Mut.
Dann brauch’ ich nur Dein Lachen
und Himmel über mir,
will tausend Sachen machen,
wenn zwei Ich sagen „Wir“.
Wie weit würdest Du geh'n? 
