Bist einfach gegangen.
Still und leise.
So, wie du eigentlich immer warst.
Zurück bleiben Fragen
und ein unsäglicher Schmerz.
Das Gefühl, dich im Stich gelassen zu haben.
Wie viel Schmerzen musstest du ertragen?
Hast nie geklagt.
In jeder Träne spiegeln sich Erinnerungen:
Du hast Schmetterlinge gejagt,
bist im Wasser geschwommen.
Hast getobt, gebuddelt, dich im Schnee gewälzt.
Manchmal hab ich dich verflucht
und doch über alles geliebt.
Du hast Trost gespendet
und Freude bereitet.
„Dante´s Prayer“ in meinem Kopf
gibt mir Kraft und Mut.
Und ich weiß:
Deine Füße haben nun Schwingen.
Und du berührst das Gesicht der Sterne.
Dir geht es gut.
Ich vermisse dich.
Zum Gedenken an Moritz (*19.05.1994, † 07.03.2008)
„Dante´s Prayer“ in meinem Kopf gibt mir Kraft und Mut.
Am 07. März ist mein treuer Hund gestorben.
Ich hätte nie gedacht, dass mich das so von den Beinen holt. Er war alt und es musste irgendwann so kommen, doch ist es schwer, das zu akzeptieren. Zurück bleibt eine unsägliche Leere, hat er mich doch mein halbes Leben begleitet, ich hab ihn groß gezogen und erzogen.
Auch schmerzhaft die Gleichgültigkeit, mit der einem manche Leute begegnen, schließlich war es doch "nur ein Hund".
Ich hatte den Wunsch, meine Gedanken nieder zu schreiben, habe aber eine noch nie dagewesene Schreibblockade gehabt. Deshalb das Gedicht ohne Reim, sondern einfach nur hinunter geschriebene Fragmente, die ein Bild formen sollen.