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xxDer Höckerschwan
Geschrieben von Karoline am Dienstag, 25. März 2008
 Sehnsucht

Lichtgeborener Nachmittag.
Kein Laut, kein Wind.

Der im Angerteich grundelt,
der Höckerschwan, weckt unbekümmert
Schlafende Seerosengeister. Fünffingrig,
Von schönem Geäder, träg, weht
Laub von den Bäumen herüber,
Fängt sich im Uferröhricht.

Holunderbüsche, über Zäune
Gewunden, sonnenprall, blauschwarzes
Gehänge. Blüten, von spätem Rot,
In den Vorgärten, Moos zwischen Kopfsteinen,
strohbraune Dächer. Hinterm Fenster
Ein altes Gesicht, müd der
Beschwerlichen Sommer und Winter.

Halb trunken, halb wach
Stürmt der Schwan übers Wasser,
Entfliegt mir, herüber vom Ahornwäldchen
Schickt er den Seerosenschrei, federnweiß.


Der Höckerschwan

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