
Ich bin dein Kartenhäuschen.
Du hast mich aufgebaut
Und mit dem nächsten Atemzug zerstört.
Du hast mich ausgesaugt,
Und mein Fundament von mir gezerrt.
Als dein Kartenhäuschen fühlte ich mich perfekt,
Denn ich war <span style="font-style: italic;">dein Kartenhäuschen.
Ich stand vor dir, meinem Architekt,
Und versuchte, mich dir anzugleichen.
Doch du bewegtest dich nicht.
Ich wartete auf Hilfe, auf eine Korrektur,
Das brauchen die Karten gelegentlich.
Aber ich war allein und stand da nur.
Und du bewegtest dich nicht.
Irgendwann fängt es nunmal an,
Wind und Wetter melden sich.
Die Karten fallen langsam zusamm‘
Und du bewegtest dich nicht.
Der Regen, der über die Karten bricht,
Die Farben zerlaufen, wo bin ich?
Und du bewegtest dich nicht!
Du bewegtest dich nicht!
Mach, dass es wie früher ist!
Beweg dich! Beweg dich!
Trockne mich! Stell mich ins Licht!
Und dann bau mich wieder auf.
Doch das tatest du nicht.
Ich bin dein Kartenhäuschen.
Immernoch.
Du hast mich zertört.
Tu es ruhig noch einmmal.
Schlimmer noch:
Ich will, dass es passiert.