
Suche schon so lang nach ihr
ihrem Licht und ihrem Feuer
Hab sie niemals mehr gefunden
zahlte für den Abschied teuer
Tanzte ihren Flammentanz
schon so manche heiße Nacht
inhalierte ihre Seele
die da lodert, gleißend, hell
biss mich fest in ihrem Nacken
doch sie konnte mir entfliehen
brannte mir ihr Zeichen ein
und doch ließ sie mich denn ziehen
Wahnerfüllt in blinder Sehnsucht
folgte ich der roten Glut
die ihr Spur ist, mich zu führen
bis hinein ins Morgenrot
Folge ich den gelben Funken
die aus ihren Augen sprühen
zieht sie doch so elfengleich
in strahlend Glühen vor mir hin
Such ich sachte sie zu greifen
lohnt mich ihrer Hölle Pein
Suche ich, davonzulaufen
holt ihr Geist mich wieder ein
Fass ich sie, verliere ich
und warte ich, so rennt sie weg
sie hinterlässt nur Rauch und Asche
und lässt mich doch wieder brennen
Lässt mich brennen ewiglich
lässt mich folgen ewiglich
lässt mich suchen ewiglich
lässt mich schreien ewiglich
Seh die vollen, roten Lippen
sind besetzt mit Feuerstein
und die großen, schwarzen Augen
fressen sich ins Herz mir ein
Kralle mich in ihre Arme
lass vor Schmerz doch wieder los
Greife ich nach ihren Brüsten
beißt ihr Lodern in mein Fleisch
Sie beherrscht des Feuers Wahnsinn
spielt und tanzt und lacht mit ihm
lässt ihn schaffen und zerstören
nur zu ihrer Melodie
Lässt mich fangen, lässt mich fliehen
lässt mich ewig nach ihr ziehen
bis sie in der Sonne Schein
vor der großen Feindin flieht
Und ich warte auf die Nacht
in ihrem Tanz hinfortzuziehen
Feuerelfe, die sie ist
wird sie mir nie gehören