Der Himmel brannte über Sacrow,
gierige Flammen
drohten mein junges Herz
schmerzlich zu verbrennen,
schwarzer Rauch hüllte alles ein,
so das ich in Gefahr geriet,
in der Flut der Tränen zu ersticken,
damals begannen die Wunden
langsam zu vernarben, tief eingebrannt
in jede Zelle meines schmächtigen Körpers,
der Verlust von Bruder, Vater, Mutter
die verlorene Heimat unbeschwerter Kindheit,
in jenen Tagen dieses heißen Augustes
vor mehr als vierzig Jahren.
Wunden, die nun endlich heilen sollen,
durch das Wiedererleben des Schmerzes,
durch verzeihen in Liebe ist es möglich.
So kehren auch die Erinnerungen zurück
an all die schönen Tage jenes Sommers,
die in der Tiefe des Schweigens
für immer begraben schienen.
Es ist nicht weniger schmerzlich,
seine Wurzeln zurück zu erlangen,
wie ihr Verlust.
Und ein beinahe wolkenloser Himmel spannt sich über Sacrow.