
"Ihr hübsches Wesen saget mir
wie kann ich Euch behilflch sein hier?
Ward ich es doch der Euch das bescherte
verzeiht - ich ritt so unbeherzte";
"Nein edler Mann ihr könnt nichts tun
ich muss weiter,darf nicht ruh`n
im Dorfe man mich bereits erwartet"
"Dann lasset mich es sein der Euch begleitet;
Schneller geht es mit dem Pferde
vermag Euch nicht noch den Weg erschweren"
"Mein Füße können mich noch tragen
was sollen die Leute denken oder sagen?
Lasset mich alleine geh`n
versucht es bitte zu versteh`n
wir uns Jahr ein Jahr aus bemühen,abkämpfen
um des König`s Zorn zu dämpfen;
Bepflanzen jed` fruchtbares Feld
damit uns die Nahrung bei Kräften hält
doch mit jedem Jahr - steh` uns bei oh Herr
verlangt der König immer mehr;
So viele leiden an Hunger und sind krank
und doch schätzen sie mit großem Dank
jedes noch so kleines Stückchen Brot
sind füreinander da - in der größten Not;
Keinen Menschen hört man dort klagen
doch sind sie nicht zu übersehen - die Plagen
je mehr wir uns gegen den König wehren
desto mehr müssen wir entbehren;
Edler Mann - so gut Ihr es auch meint
es ist nicht angebracht dass Ihr dort erscheint
es würde sie beängstigen
ihren Kummer nicht besänftigen;
Wohl würdet Ihr sie aufwühlen
als wolltet Ihr Euch rühnen
Ihr kennet nicht unser täglich Schaffen
nur Reichtum,Gehilfen und auch Waffen"