
oder...wer es herausfordert
Ein Mensch – gesund seit vielen Jahren
blieb jedweg Leid, -welch Glück – ersparen.
Hätt' sicher soll’n – da ohne Leiden
nein, hätte müssen – soll'n bescheiden.
Doch unser Mensch in Neid(vorwürfen)
beschimpft das Schicksal – nicht zu dürfen
der Leidensvielfalt auch zu spüren
und Mitleid haschend – dem zu küren.
Das Schicksal doch – ist übertragen
gar hoch sensibel – könnt’ man sagen
und kontra Vorwurf – fast beleidigt
und so durch Tat – am Mensch verteidigt
die eigne Ehr, die so gekränkte
und postum ihn mit dem beschenkte
was er zu missen – sich beschwerte
und gab ihm reich, was er begehrte.
Der Mensch wurd’ krank – wir ahnten schon
erhoffte sich der Umwelt Lohn
für seine Qualen, seine Leiden
doch diese nun denselben meiden.
Der Mensch blieb krank – die andern mieden
den Ärmsten bis dahin geschieden
und mit den Worten wurd’ begraben,
dass würdig er das Leid ertragen.
So merke, wer das Schicksal reizt
dasselbe nicht mit Schlägen geizt.