
Die Seele leer, die Seele wund
Gespieltes Lächeln um den Mund
Weinst so einsam Tränen rot
Gottverlassen, sterbend, tot
Und so stehst du nun vor mir
Deine Augen schreiben Lügen
Und so öffnest du die Lippen
Um dich wieder zu betrügen
Sag’, was hindert dich daran, deine Qualen zu genießen?
Und was hindert dich daran, die Augen ewiglich zu schließen?
Komm und breite deine Schwingen aus
Lass die Angst nicht siegen
Komm und greif nach meinen Händen
Lass uns jetzt gemeinsam fliehen
Komm und schau nur noch nach vorne
Lass die Schatten vor dir knien
Komm und breite deine Schwingen aus
Um mit mir zu fliegen
So lang durch den Sumpf gekrochen
Hat man dich jetzt doch gebrochen
Und nun hast du’s hergeschafft
Schleppst dich her mit letzter Kraft
Und so schreibst du mit der Klinge
Eine Ode an dein Leben
Blutig’ Lettern in den Körper
Die Musik will ich dir spielen
Sag’, was hindert dich daran, deine Qualen zu genießen?
Und was hindert dich daran, die Augen ewiglich zu schließen?
Komm und breite deine Schwingen aus
Lass die Angst nicht siegen
Komm und greif nach meinen Händen
Lass uns jetzt gemeinsam fliehen
Komm und schau nur noch nach vorne
Lass die Schatten vor dir knien
Komm und breite deine Schwingen aus
Um mit mir zu fliegen
Sag', was hindert dich daran, rote Tränen zu vergießen?
Sag', was hindert dich daran, zu morden die, die dich verließen?
Sag', was hindert dich daran, deine Qualen zu genießen?
Und was hindert dich daran, die Augen ewiglich zu schließen?
Komm und breite deine Schwingen aus
Lass die Angst nicht siegen
Komm und greif nach meinen Händen
Lass uns jetzt gemeinsam fliehen
Komm und schau nur noch nach vorne
Lass die Schatten vor dir knien
Komm und breite deine Schwingen aus
Um mit mir zu fliegen
Komm und breite deine Schwingen aus
Die Federn blutig rot
Komm und sieh in meine Augen
Lass uns fliegen - in den Tod...