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xxUntreu...
Geschrieben von Bernhard am Freitag, 29. Dezember 2006
 Erkenntnis oder...Versuch einer Erklärung und gegen die Vorverurteilung
Wie kann ein Mensch nur - ach - so lügen und sich - wie Umwelt - gar betrügen? Wie kann ein Mensch den Einen küssen und gleichen Herzschlags – Andren – missen? Wie kann ein Mensch die Hoffnung haben, an beiden Quellen sich zu laben? Das sind die Fragen die gestellt, wenn sich ein Fremder dem gesellt. Doch der Betroffne wird sich neigen, und seine Antwort wird zum Schweigen. Für jenen Menschen will ich wagen, die Antwort - hier – im Reim zu sagen, warum er - ob als Frau - als Mann, auf Beide nicht verzichten kann. Der Mensch – er ist nicht monogam – und „Treue“ – oft nur - durch die Scham, gehalten – äußerlich – auf Zeit, doch innerlich der Mensch bereit, das Andre Wesen zu erkunden, obwohl mit Einem schon gebunden. Und Beiden schenkt er seine Liebe, jedoch gewiss – dass keiner siege – und ihn gewinne nur für sich, das weiß der Mensch – spürt’s innerlich. Doch Beide sind die Säulen seiner, verzichten kann der Mensch auf keiner. Der Eine - ihm die Heimat schenkt, zum Andren - seine Sehnsucht lenkt, nach Dingen – die er hofft - zu finden – kann ihn ein Andrer an sich binden. Doch nicht nur Sex – ist oft der Treiber, zu „gleich“ – sind doch der Menschen Leiber. Nein! Oft sind auch Verbundenheit, des Menschen einzig – wahr – Geleit. Die Suche nach dem fremden Geist, egal – ob Mann – ob Frau – er heißt. Bestätigung im andren Wesen, will jeder in den Augen lesen. Der Austausch von vertraulich Dingen, ist oft des Menschen wahrlich sinnen. Nicht dass - zum einen - fehlt Vertrauen, nein - Freundschaft will er sich erbauen. Gefühle von Verbundenheit, sind Sache der Persönlichkeit und unabhängig vom Geschlecht, doch ist die Umwelt nicht gerecht. Denn Werte, die als Maßstab gelten, mit denen wir gern Andre schelten, sind oft nur die Gelegenheit, (die eigene Verwegenheit) um Neid - wie Missgunst - zu verdecken, sich hinter "Anstand" zu verstecken und weil man selbst nicht vor der Wahl, schmückt man sich gern mit der Moral. Doch wer sich hier zu sehr entrüstet, ist meist der Erste, den gelüstet, sich anderweitig zu vergnügen und seinen Partner zu betrügen. Doch nicht die Freundschaft oder Liebe, der Grund der Suche - hier die Triebe! Und solche Frauen – oder Männer, bezeichnen sich als Menschenkenner. Doch sind als Menschen sie entbehrlich, weil sie im Herzen niemals ehrlich. Und was im Neid sie laut gedacht, das hätten sie gern selbst gemacht.

Untreu...

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