
oder...unruhiger Zeitgeist
Ein Mensch- weil Mensch-
ist fest im Glauben,
dass Andre ihm die Zeiten rauben
und weil der Mensch den Glauben lebt,
er stets im Zwang der Hetze steht,
was wiederum zur Folge hat,
dass er der „Diebe“ reichlich satt.
Als sein Beweis sei hier genannt,
als unser Mensch am Schalter stand,
um eiligst etwas Geld zu holen
und sein Pardon ganz unverhohlen,
ihn fragt, ob unser Mensch bereit,
ihn vorzulassen, mangels Zeit.
Was unser Mensch ihm darauf sagt,
kein Mensch zum Andern sagen wagt,
drum sei hier nur die Reaktion
erwähnt, dass hier der falsche Ton.
Doch nicht dass dies das End bedeut,
der Mensch verprellt sich weiter Leut,
er drängt und drückt den alten Mann,
damit er selbst noch steigen kann,
in überfüllte Straßenbahn,
als leide er Verfolgungswahn.
Auf den Protest, den man ihm sann,
entgegnet er, dass man ihn kann,
dass Rentner alle Zeit der Welt,
die ihm entgeht, samt seinem Geld.
Der Mensch, er fühlt sich selbst im Recht,
erkennt sein Handeln nicht als schlecht
und eilt durchs Leben voller Hast,
im Glauben, dass er was verpasst.
Es kommt, wies nun mal vorbestimmt,
des Menschen Hast ein Ende nimmt,
doch wer da glaubt, er käm zur Ruh,
als seine Aug für ewig zu,
der sah getäuscht sich seinem Sinn,
es war des Irrsinns Neubeginn.
Der Mensch - als Engel mit zwei Flügeln,
kann sich vor Unruh nicht mehr zügeln,
und fliegt im Himmel nun umher,
und regelt dort den Flugverkehr.