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 Vergänglichkeit
Geschrieben von Brigitte am Montag, 27. November 2006

Vergänglichkeit
Mit Nebelmond kommt leises Bangen
– Vergänglichkeit – von Ort zu Ort,
Gefürchtet, unverhofft gegangen,
Und trägt gar manche Seele fort.
Gehüllt in grauen Wolkenloden
Zieht unbemerkt ein Fremder ein,
Er schreibt gern dunkle Episoden
Bei flackernd matten Kerzenschein.
Geduldig eines Menschen harren
Nimmt sich der Schreiber alle Zeit,
Sucht er nach einem Hauptdarsteller
Mit irdischer Vergänglichkeit.
Sobald sein Drehbuch ist geschrieben,
Führt er auch selber die Regie,
Jedoch den Kampf um ’s Überleben
Bestehen seine Helden nie.
© Brigitte Pulley-Grein
1 9. N o v. 2 0 0 6
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| Hubert schreibt am 06.09.2008 21:22: |
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Liebe Brigitte, Du warst schon lange nicht mehr im Treff und so kann ich nur hoffen, dass Du diese Zeilen doch irgenwann einmal liest. Ich möchte Dir meine Bewunderung aussprechen. Deine Gedichte sind etwas ganz besonderes: geschliffene Formulierung, kraft- und gefühlvoller Ausdruck, ungebrochene Rhythmik. Rundum gelungen heben sie sich ab von so vielen anderen. Alles Gute: Hubert
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