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xxPauls Weg zur Poesie (Teil 2 - sein erster kleiner Zuhörer)
Geschrieben von magic am Sonntag, 19. November 2006
 Kurzgeschichten Paul erschrak.Viel zu verträumt saß er mit seinem Teddy noch auf dem Badboden.Schnell sprang er auf,legte seinen Teddy zur Seite,wusch sich rasch uns putzte seine Zähne.Er rannte fix in sein Zimmer um sich die Sachen anzuziehen,die ihm seine Mutter zurecht gelegt hatte.Sie wartete schon ungeduldig auf ihn an der Tür.Paul zog sich noch schnell die Schuhe an,die Jacke drüber und los ging es im Eiltempo.Auf dem Weg nach unten bemerkte Paul das er seinen Teddy vergessen hatte.“Mama,mein Teddy liegt noch im Bad.Ich wollte ihn doch mit zum Kindergarten nehmen.Können wir ihn bitte schnell holen?“ „Nein“,antwortete Pauls Mutter,“wir sind spät dran.Hättest Du nicht so gebummelt,hätten wir ihn noch holen können.Nun gehst Du ohne ihn.Vielleicht merkst Du es Dir für das nächste mal“.Paul weinte.Er wollte doch den Kindern seinen Text vorspielen den er in seinem Teddy gespeichert hat.Vorallem seinen besten Freunden,Tim und Eric.Und vielleicht auch Maja.Maja ist zwar ein Mädchen und eigentlich fand Paul Mädchen auch ganz schön komisch und auch zickig,aber Maja war anders.Mit ihr konnte man richtig gut spielen,die beiden rannten auch gern um die Wette oder spielten mit dem Ball.Er mochte Maja genauso gern wie Tim und Eric.
Als Paul mit seiner Mutter am Kindergarten ankam,hatte er sich wieder ein wenig beruhigt.Doch seinen Teddy vermisste er sehr.An der Tür begegneten sie Tim und seiner Mutter.“Hey Paul,alter Kumpel“,rief Tim“na,was machen wir heute“?“Ich weiß nicht“,sagte Paul bedrückt“.Tim schaute Paul an.So etwas hatte er ihn schon lange nicht mehr sagen hören. “Was ist denn los“?fragte Tim.“Nichts“,antwortete Paul.Zusammen mit ihren Müttern betraten sie den Kindergarten.Tim merkte das etwas nicht mit Paul stimmte.Im Spielzimmer setze er sich zu ihm in eine Ecke in der sich Paul verkrochen hatte.Er fasste an seine Hand und schwieg.“Ich habe meinen Teddy vergessen“,sagte Paul traurig.“Das ist doch nicht schlimm.Hier haben wir auch Teddys zum spielen,schau“Tim griff in eine große Spielzeugkiste und zog einen großen braunen Bären heraus.“Er ist aber nicht wie meiner“,wimmerte Paul.“Ich habe heute Morgen etwas Neues zu meinem Teddy gesagt und weißt Du was?“Dabei leuchteten Pauls Augen.“Nein“,antwortete Tim,“was denn“? „Einen Reim,Tim,ich habe einen Reim gesagt.Der kam einfach aus meinem Mund heraus“. „Einen Reim?Was ist ein Reim“?fragte Tim,der seine Neugier nun kaum in Grenzen halten konnte.“Du weißt nicht was ein Reim ist“?fragte Paul erstaunt.“Ein Reim ist wenn sich etwas reimt“.Tim guckte ihn ganz verdutzt an.Paul musste lachen.Es sah aber auch zu komisch aus wie Tim sein Gesicht verzog.“Du kennst doch Max und Moritz und die Wörter reimen sich zum Schluss,so wie Haus,Maus,Laus,raus“.“Achso“,sagte Tim und das nennt man Reim.“Genau“,antwortete Paul.“Und wie heißt Dein Reim“?fragte Tim. „Du bist kein Lausebengel und auch kein Lausebub Du bist ein kleiner Engel der sich in mein Herzchen grub“ Pauls Gesicht strahlte und seinen Grübchen kamen wieder zum Vorschein.“Wow“,staunte Tim,“das ist ja schön.Hast Du es denn auch gespeichert in Deinem Teddy“?“Ja,hab ich.Heut Morgen,im Bad.Und da habe ich ihn vergessen“.Paul lief eine Träne über die Wange.“Ach Paul,nicht weinen.Weißt Du was?Morgen bringst Du ihn mit und dann hören wir es uns gemeinsam an.Und jetzt gehen wir zu Eric und helfen ihm beim Zusammenbauen vom Parkhaus“.Bevor Paul überhaupt etwas sagen konnte,zog Tim ihn an seiner Hand hoch und nahm ihn mit. Nun saßen alle 3 beieinander und bauten das Parkhaus zusammen auf,damit sie endlich die Autos raus holen und durch das Parkhaus fahren konnten. Welch Freude es doch ist,ihnen zu zuschauen. Die Zeit verging im Kindergarten wie im Fluge und Paul musste sich von seinen Freunden verabschieden.Einerseits wäre er noch gern da geblieben,aber andererseits freute er sich nach Hause zu kommen.Dann konnte er endlich mit seinem Teddy wieder spielen. Es schneite immer noch.Der Wind wirbelte den Schnee durch die Luft und die Kälte zog an Pauls Gesicht vorbei.Sein Näschen und seine Wangen waren schon ganz rot,doch das störte ihn nicht.Er stiefelte durch den hohen Schnee und wenn es ein wenig flacher war,rannte er hindurch.“Nicht so schnell Paul“,rief seine Mutter noch hinterher.Doch es war zu spät.

Pauls Weg zur Poesie (Teil 2 - sein erster kleiner Zuhörer)

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