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xxNatur
Geschrieben von Brigitte am Sonntag, 06. Oktober 2002
Bitte ein Thema auswählen Herbstsehnsucht


Warum liebst du den Herbst so sehr?
Du schätzt ihn mehr als Sommerzeiten,
Träumst ihn im Frühling schon herbei
und hoffst, er möcht’ dich stets begleiten.


Was hat dich nur so fasziniert,
Daß er dir ist Traum deiner Träume?
„Es ist sein heitres, stilles Bild,
Die silberweißen Nebelräume.

Es ist sein Licht, sein Farbenrausch,
Sein ganz in sich Hineinversenken,
Sein Innehalten, Stillestehn,
Sein ganzes Sich und Sein verschenken.

Es ist sein milder, sanfter Glanz,
Sein leiser Abschied, Wehmutssingen,
Sein, mit dem Wind auf Reisen gehen,
Sein, sich verklären in den Dingen.

Es ist die Hoffnung die er schenkt,
Die Hoffnung auf ein „neues Leben“
In einer jungen Frühlingswelt,
Mit meinem ew’gen Herbstbestreben.

Darum lieb ich den Herbst so sehr!


Brigitte Pulley-Grein

1 5. S e p t. 2 0 0 2

Natur

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Nachtigall schreibt am 06.10.2002 17:51:
Liebe Brigitte,
mir gefällt Dein Gedicht sehr gut und auch Dein Stil.
Schöne romantische Bilder und die Sehnsucht nach beschaulicher Ruhe.
Liebe Grüße
Alma Marie
Thomas schreibt am 06.10.2002 12:43:
Hallo liebe Brigitte,
ich liebe den Herbst nicht so sehr wie den Sommer, aber dafür mag ich dein Gedicht. Ist dir eigentlich schon einmal aufgefallen, dass der Mensch sich immer mehr mit diesem Thema beschäftigt? Eigentlich traurig, zu Goethes Zeiten, stand noch der Frühling im Vordergrund, aber das ist wohl der Schatten des Expressionismus...
lg Thomas
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