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xxNaturgenuss
Geschrieben von magic am Samstag, 08. Juli 2006
 Kurzgeschichten Du wanderst zwischen Feld und Wiesen.Gehst soweit Dich Deine Füße tragen.Die Schritte fallen Dir manchmal schwer und dennoch gehst Du weiter.Du kannst nicht anders. Es gibt nichts was Dich aufhält oder hält.Die Sonnenstrahlen brechen durch die Wolken, strahlen Dir ins Gesicht,zaubern Dir ein Lächeln auf die Lippen und ein kleiner Windzug weht Dir um die Nase.
Ruhe begleitet Dich.Dein Weg bahnt sich unentwegt weiter,vorbei Heuballen,Alleen und Bächen.Es folgen Abzweigungen und bevor Du überhaupt einen einzigen Gedanken daran verschwendest zu überlegen welche Du nimmst,gehst Du weiter.Du hast kein Ziel.Es treibt Dich niemand vorran.Du gehst allein,doch fühlst Du Dich nicht einsam.Du genießt die Stille,lässt Dich mit ziehen von ihr. Deine Füße durchqueren Felder,die Dich fast versinken lassen,doch Angst verspürst Du nicht. Es ist als wärst Du ein klitzekleines Stück vom Ganzen.An einem Bach hälst Du inne,gönnst Dir eine Pause.Nicht weil Du geschafft bist,nein,Du genießt die Natur um Dich herum.Deine Hände tauchen in das kühle Nass ein und umspülen sie sanft.Das Wasser fließt durch Deine Zehenspitzen,während Du Deine Schritte fortsetzt und Du an Deinen Fersen Steine und Moos fühlst. Es schmerzt Dich nicht.Wie könnte es wenn das Naturell Dich so fesselt und Du Gebrauch davon machst. Die Nacht bricht herein.Lau ist sie und zugleich faszinierend.Du setzt Deine Bewegung fort,lässt dabei Deine Fingerspitzen durch die Grashalme,Blumen,Büsche gleiten.Lehnst Dich an Bäume,legst Dich auf Wiesen,schließt die Augen und schaltest ab,gedankenverloren und im Einklang mit Dir selbst.Keine Hektik,kein Zwang,kein Druck,sondern einfach nur mal Du. Deine Blicke schweifen hin und wieder zum Himmel hinauf.Die leuchtenden Sterne spiegeln ihren Glanz in Deinen Augen wieder und Du beobachtest in dieser,ja fast unheimlichen geräuschlosen Umgebung,den Sonnenuntergang,angezogen davon welch Farbspiel sich dort oben abspielt. Du würdest keinen Gefallen mehr daran finden,wäre all dies in Deinem Besitz.Es wäre nicht das selbe Gefühl und Du würdest all das nicht mehr mit solchen Augen sehen. Es ist alles so grenzenlos,unnahbar,dennoch ertastbar,nicht erreichbar,aber ergreifend in all seinen Facetten. Letztlich ist es egal,wann und wie oft Dich Deine Füße dort hin tragen.Du entdeckst immer wieder etwas Neues,genießt es,bist gefesselt von so viel Anmut. Und irgendwie findest Du Dich immer wieder darin und bist ein klitzekleines Stück vom Ganzen,so endlos es auch scheinen mag…

Naturgenuss

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