
oder...Mutterliebe
Wie war ich in des Traumes Schlaf versunken,
und nichts noch niemand mich erweckt,
in ach so schönem Bild versunken,
das mir den Schlaf so süß bedeckt.
Wie nah sie mir im geistig Sinne,
wie fühl ich sie- als ob real,
die schönsten aller schönsten Dinge,
in meinem Traum in reicher Zahl.
Welch Friede legt sich um mein Haupte,
und Zeit ward mir so fremd wie nie,
die Ruh und Kraft- der ich nicht glaubte,
mir so den Mut auf`s neu verlieh.
Und als die Sonn zur Früh mich küsste,
da ward mir so wie neu gebor`n ,
und - ob ich es nicht anders wüsste,
hat ich sodann all Angst verlor`n.
Dann fühlte ich die Hände deiner,
und sah den Blick, vertraute Welt,
die Wärme und den Schutz die meiner,
du hast sie Mutter - mir erwählt.