
Gefangen in einer Zeit die Vergangenheit heißt,
renne ich, um den Gegenwartszug zu erreichen,
doch vergebens, zu stark ist die Erinnerung,
die mich täglich magnetisiert, mich fest an vergangenes hält,
weit vor der rettenden Besinnung,
versuche ich die bindenden Hände, mit eigener Kraft zu zerschlagen,
meine Gedanken zu befreien, das brüchige Herz zu neuer Liebe tragen.
Schwer ist dieser Weg für mich, ich verlasse die Hoffnung,
die mir so viel Mut gab, aber nichts bewirkte,
die viel versprach, aber nichts hielt,
die illusionsreich in meinem Kopf rumirrte,
mir ein besseres leben beschwörte.
Angekommen in der Zeit der ich lebe,
feststellend eine weite Fahrt hinter sich zu haben,
bin ich befreit, zu wissen allein zu sein,
denn nur dieser Weg, war der Richtige,
um die Erinnerung fallen zu lassen,
um mich wieder aufzurichten,
um nachzugehen, den alltäglichen Lebenspflichten.
Das ist ein kleines Gedicht welches sich damit befasst wie schwer es ist Erinnerungen fallen zu lassen, es ist bewusst kurz und knapp gehalten, damit der Spielraum ein wenig erhöht wird, was die eigene Fantasie angeht. Ich hoffe es gefällt dem ein oder anderem.