
Gefangen liegt er am Wegesrand,
zerschlissen die Kleidung
und des gold´nen Haares Band.
Der Regen fällt hinab,
und Kälte verschlingt des Engels Herz,
ertragen muss er diesen ird´nen Schmerz.
Dreckig sein Gewandt
und zerschunden seine Flügel,
liegt er dort am Fuße eines Hügel.
Dieser einsame Engel fiel vom Himmel herab,
vermag nun nicht mehr aufzustehn
oder sich zu Gottes Reich zu drehn.
Langsam bricht der Tag heran
und die ersten Sonnenstrahlen die das Lande erhellen,
lassen die seid´ne Haut verbrennen.
Und so stirbt qualvoll der letzte Engel auf Erden,
und nun sag mir,
was soll jetzt aus uns törichten Narren werden?