
jeden abend, wenn ich nach hause komme
stürze ich an den pc
fresse förmlich deine mails,
deie worte, die du schriebst,
das einzige, was ich von dir haben darf.
physisch sind wir weit getrennt,
doch im herzen sind wir uns nah.
in meinen träumen kann ich dich berühren, streicheln,
liebkosen, küssen und einfach nahe bei dir sein.
doch wenn ich erwache ist der platz neben mir leer und ich wünschte
ich könnte mich in meinen träumen verfangen
in meinem herzen wohnen bleiben, denn wenigstens das
ist nich immer bei dir.
und weit fort, fast schon in einer anderen welt
blickst du ebenso überrascht wie ich
auf deine kalte, leere seite.
deine hand nach mir ausgestreckt.
denn auch du hast meine berührung gesprürt.
und genossen.
hast du?