
Ich stehe hier und schau hinunter,
Auf die Autodächer runter
Wie sie unter mir hindurch rauschen
Ich hör das leben - mich anfauchen.
Die Kälte um mich hüllt mich ein
Zeigt mir - ich bin nicht allein
Der Wind fährt mir durch das haar
Zeigt mir – es ist wirklich wahr.
Am Geländer Fest gekrallt
Steig ich drüber mit Gewalt
Heb mich fest und schau hinunter
Auf die Autodächer runter.
Eine träne läuft mir über das Gesicht
Sie glänzt und leuchtet im Sonnenlicht.
Während meine Augen alle fülle verlieren
Scheint die träne den Glanz einzufrieren.
Noch ein letztes mal genieß ich die Luft
Zieh sie ein und riech den Duft
Fühl den Wind der mich hält
Ich werd dich vermissen „liebe Welt“
Ich lasse los, ras hinunter
Auf die Autodächer runter
Ich treibe langsam dem ende entgegen
Aus meinem Körper erlischt das Leben
Es ist nicht schlimm, es tut nicht weh
Solange ich dich irgendwann wieder seh.