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xxDie Welt unser Traum
Geschrieben von emilsinclair am Donnerstag, 15. September 2005
 Hermann Hesse Nachts im Traum die Städt' und Leute, Ungeheuer, Luftgebäude, Alle, weißt du, alle steigen, Aus der Seele dunklem Raum, Sind dein Bild und Werk, dein eigen, Sind dein Traum.
Geh am Tag durch Stadt und Gassen, Schau in Wolken, in Gesichter, Und du wirst verwundert fassen: Sie sind dein, du bist ihr Dichter! Alles, was vor deinen Sinnen Hundertfältig lebt und gaukelt, Ist ja dein, ist in dir drinnen, Traum, den deine Seele schaukelt. Durch dich selber ewig schreitend, Bald beschränkend dich, bald weitend, Bist du Redender und Hörer, Bist du Schöpfer und Zerstörer. Zauberkräfte, längst vergessne, Spinnen heiligen Betrug, und die Welt, die unermessne, Lebt von deinem Atemzug.

Die Welt unser Traum

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