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xxGedanken zum Abschied
Geschrieben von Bernhard am Freitag, 05. August 2005
 Freundschaft Oder...
Erinnerungen in Frieden an Herbert









Mir ward als wenn es heut gewesen,
wie sollt es mir das End auch sein,
doch wird die Frucht des Seins gelesen,
stets uns zu früh - Gott fährt sie ein.

Doch die Gedanken sich entsinnen,
der kindlich Zeit und leichtem Sein,
als wollten sie dem heut entrinnen,
gleich wie die Nacht dem Sonnenschein.

Ich seh den Bub durch Felder springen,
im Übermut - voll Lust genießen,
ich hör ihn kindlich Lieder singen,
wie reinste Quell - dem Fells – entfließen.

Ich seh den Jüngling aus ihm sprießen,
wie eines Baumes zart Geäst,
ich seh ihn weiblich Lust genießen,
als erste Lieb ihn zu sich lässt.

Ich seh ihn festen Schrittes eilen,
im täglich schaffend Einerlei,
ich seh ihn seiner Liebsten weilen,
gar unbekümmert – sorgenfrei.

Ich seh ihn wie die Jahre rinnen
und wie der Lauf der Zeit ihm nagt.,
ich seh in nichtens Neu beginnen,
doch auch nicht Wort - ich hör - das klagt.

Ich seh ihn in des Sessels - Schwingen,
mit mattem Leib - die Zeit vorbei,
ich seh ihn - seines Todes ringen,
bewusst - das ich – dies Wesen sei.

So geh ich letzten Weg zum Ziele,
gewiss als Mensch gelebt zu haben,
wenn auch der Wünsche ich noch viele,
so geh ich fort - ganz ohne Klagen.




Gedanken zum Abschied

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