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xxSonnenuntergang
Geschrieben von Anette am Freitag, 29. April 2005
 Abschied Dort, wo der Himmel der Erd’ reicht die Hand,
wo man nur hinschauen kann, liegt das Land.
Da geht sie unter mit rotem Glanz,
versinkt in einem Abschiedstanz.

Die Sonne geht schlafen mit all ihrer Pracht,
gibt die Bühne frei für die kommende Nacht.
Der Tag geht zu Ende mit seiner Hast,
die Erde liegt stumm von Ruhe erfasst.
Zur Sichel geformt, am Himmel erscheint
der Mond, der Nacht und Sterne vereint.
Dämmerung kriecht herein ins Land,
noch sieht man der Sonne letzten Rand.

Gleich ist sie weg und will sich ruh’n,
um morgen erneut ihre Arbeit zu tun.
Die Straßen sind alle wie leergefegt,
kein Lufthauch, der Bäume und Blätter bewegt.

Die müden Menschen, klein und groß,
legen die Hände in ihren Schoß,
befreien sich von allen Lasten,
vom Tagesstress und stet’gem Hasten.

Ein Eulenruf zu mir herweht,
sie spricht gerade ihr Morgengebet.
Am Tag sie sich vor der Sonne versteckt
und nachts gerne Mäuschen erschreckt.

Erfrischende Kühle, kostbar und teuer,
vertreibt letztendlich der Sonne Feuer.
Feuchtigkeit legt sich nun übers Gras
und macht die trockene Erde nass.

Der Blumen Kelche sind verschlossen,
sie haben heute die Sonne genossen.
Im Schlaf sie ihr Haupt zur Erde legen,
träumen dem neuen Morgen entgegen.

Vergessen ist bald die Tagesschwüle,
Erholung verspricht uns die nahende Kühle.
Ein leichtes Frösteln mich nun überfällt,
auch ich geh jetzt schlafen…

gute Nacht liebe Welt!









Sonnenuntergang

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