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xxDer Computer
Geschrieben von Anette am Freitag, 15. April 2005
 Humor schmunzel


Nun steht es da, dieses Ungeheuer.
Ich mein’ den Computer, der war vielleicht teuer.
Ein neuer Staubfänger, den ich voll Verdruss,
täglich, mit einem Pinsel nun reinigen muss.
Meine Bedenken, dass wir dafür zu alt,
ließen meinen Gatten jedoch eiskalt.
So gab ich ihm, und das ärgert mich sehr,
in ner schwachen Minute mein „Ja Wort“ her.
Ich konnt’ ihn nicht abbringen von der Idee,
ab heut’ wird das Wohnzimmer geschmückt vom PC.
So fragte ich ihn: “Wozu ist der denn gut?
Das Ding geht doch sicher schnell wieder kaputt!
Was kann man damit denn alles machen?“
Darauf erzählt’ er mir komische Sachen.
Von Rom und Ram, von Bytes und Bit,
tut mir sehr leid, da komm ich nicht mit.
Er erklärte mir die Funktionen der Mouse.
So etwas wollt’ ich schon gar nicht im Haus.
Ich lief in den Keller und holte schnelle
eine Mausefalle, für alle Fälle.
Das ist wohl alles, hab ich gehofft,
doch dann fing er an mit Microsoft,
von Dateien, die alle sind sehr gut verpackt,
damit sie nicht frieren, sie scheinen wohl nackt.
Ich stöhnte leise, mir rauchte der Kopf,
wollte doch lieber zurück an den Topf.
Er redete was über’s Internet.
Ich war schon müde, wollt’ lieber ins Bett.
Von Word, womit man könne was schreiben,
und mit Spielen, die drin sind, die Zeit sich vertreiben
Auch von Emails, die man in alle Welt
blitzschnell verschicken kann, für wenig Geld.
Sogar damit rechnen könne man gut.
Langsam jedoch ging hoch mir der Hut.
„Jetzt fährt er hoch“, sagte er nur.
Das war zuviel für meine Natur.
Ich schaute zur Decke mit angstvollem Blick
und fragte ihn dann: „ Kommt er auch zurück?
Der Outlook Express fährt doch sicher sehr schnelle,
er kommt doch bestimmt wie ein Blitz von der Stelle.“
Er verwies auf Programme, ich sah sein Gesicht,
im Fernsehen geseh’n, hatt’ ich die bisher nicht.
Es reichte mir jetzt und wurde nun bös’,
ihn machte das leider gar nicht nervös.
Unzählige Stunden saß er nun davor,
verlor sein Interesse für Fußball und Tor.
Bis spät in die Nacht hat er ausprobiert
und den PC mit seinen Programmen studiert.
Dann stand er auf, sah mich merkwürdig an.
Ich konnt’ mir schon denken, was da jetzt kam.
Er zog mich ins Schlafzimmer - und zu meinem Entsetzen
wollt er sich tatsächlich mit mir jetzt auch noch „vernetzen“.

Der Computer

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