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xxDer Reiche und der Arme
Geschrieben von Anette am Dienstag, 12. April 2005
 Abschied Ich konnte nicht anders, als auch solches mal aufs Papier zu bringen

Wenn Abschied nimmt von seinem Leben
ein Mann mit Rang und Namen,
dann wird es sehr viel Rummel geben,
in übergroßem Rahmen.

Die Medien sind life dabei
und streiten um die Plätze,
wer wohl in nächster Nähe sei
und formt die besten Sätze.

Nicht nur im Staat wird dann getrauert,
auch bis hin in alle Welt,
und jeder Clevere nun lauert
dran zu verdienen recht viel Geld.

Die Preise für `ne Kleinigkeit,
die grenzen schnell an Wucher,
doch gern zu zahlen ist bereit,
der Pilger und Besucher.

Der Tote war schon sehr verehrt,
als er noch war am Leben.
Er machte wohl nie was verkehrt,
hat Gutes nur gegeben.

Wenn Abschied nimmt von seinem Leben
der ohne Rang und Namen,
dann wird es keinen Rummel geben
in übergroßem Rahmen.

Auch er war gut in all den Jahren,
tat niemand was zuleide,
doch er wird nicht zum Grab gefahren
in Luxus, Prunk und Seide.

Er liebte die Bescheidenheit,
tat Gutes nur im Stillen.
Zu leben war er stets bereit
nach Gottes heil’gem Willen.

Warum wird soviel Wind gemacht?
Ein Toter merkt nichts mehr.
Ich hab darüber nachgedacht;
Es fiel mir gar nicht schwer.

Zum Glück wird es in Gottes Armen
nie Unterschiede geben.
Jeder Mensch braucht sein Erbarmen
und Gnad zum ew’gen Leben.

Der Reiche und der Arme

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