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xxMenschen bei Nacht
Geschrieben von Thomaslav am Freitag, 03. September 2004
 Rainer Maria Rilke

Die Nächte sind nicht für die Menge gemacht.
Von deinem Nachbar trennt dich die Nacht,
und du sollst ihn nicht suchen trotzdem.
Und machst du nachts deine Stube licht,
um Menschen zu schauen ins Angesicht,
so musst du bedenken: wem.

Die Menschen sind furchtbar vom Licht entstellt,
das von ihren Gesichtern träuft,
und haben sie nachts sich zusammengesellt,
so schaust du eine wankende Welt
durcheinandergehäuft.
Auf ihren Stirnen hat gelber Schein
alle Gedanken verdrängt,
in ihren Blicken flackert der Wein,
an ihren Händen hängt
die schwere Gebärde, mit der sie sich
bei ihren Gesprächen verstehn;
und dabei sagen sie: Ich und Ich
und meinen: Irgendwen.

Menschen bei Nacht

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nono schreibt am 26.05.2008 19:14:

hi,

ich wollte fragen ob jemand das gedicht "menschen bei nacht" versteht, denn ich muss ein vortag über dieses Gedicht halten, finde jedoch keinen interprtations ansatz.

Ich weis nur soviel das es in der zeit um die sprachkriese entstanden ist und deswegen etwas damit zu tun haben muss ( außerdem behandel wir gerade dieses thema in der schule). naja ich finde auf jeden fall weder erläuterungen noch interpreationen zu dem gedicht. ich würde mich sehr über hilfe freuen.

mfg nono


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