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xxDem Frieden entgegen
Geschrieben von Geordi am Dienstag, 06. April 2004
 Hermann Hesse Aus Haßtraum und Blutrausch
Erwachend, blind noch und taub
Vom Blitz und tödlichen Lärm des Krieges,
Alles Grauenhafte gewohnt,
Lassen von ihren Waffen,
Von ihrem furchtbaren Tagwerk
Die ermüdeten Krieger

"Friede" tönt es
Wie aus Märchen, aus Kinderträumen her.
"Friede". Und kaum zu freuen
Wagt sich das Herz, ihm sind näher die Tränen.
Arme Menschen sind wir,
So des Guten wie des Bösen fähig,
Tiere und Götter. Wie drückt das Weh,
Drückt die Scham uns heut zu Boden.
Aber wir hoffen. Und in der Brust
Lebt uns glühende Ahnung
Von den Wundern der Liebe.
Brüder! Uns steht zum Geiste,
Steht zur Liebe die Heimkehr
Und zu allen verlorenen
Paradiesen die Pforte offen.
Wollet! Hoffet! Liebet!
Und die Erde gehört euch wieder.

Dem Frieden entgegen

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