
Sonnenblau
Allein des Sommers Sonnenblau
Macht mir die Seele trunken,
Auch, wenn die Wolkenschwäne ziehn,
Und ihren Kopf eintunken,
Sonnenblau
Allein des Sommers Sonnenblau
Macht mir die Seele trunken,
Auch, wenn die Wolkenschwäne ziehn,
Und ihren Kopf eintunken,
Tief in den Himmelsozean,
Und alles Blau austrinken,
Dann möchte ich vor lauter Lust
Mit ihnen drin versinken.
Doch, eh ich mich verlier’ darin,
Bringt mir des Windes Singen
Zurück des Sommers Sonnenblau,
Gleich möcht’ ich mich aufschwingen,
Bis in die fernsten, höchsten Höhn,
In Gold und Blau mich baden,
Und an des Himmels Ufern gehen,
Des Paradies’ Gestaden.
Brigitte Pulley-Grein
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