
Mit allem was dir wert und teuer,
Deine Seele machte froh,
Als du damals schon verspüret,
Daß ein Zauber dich berühret,
Irgendwann und irgendwo,
Warst du den Deinen nicht geheuer.
Begeistert nach den Wolken schauen,
Während Andre fleißig sind,
Kann nicht gut gehen auf die Dauer,
Doch dir half ’s in Freud und Trauer,
Macht’ fürs Wahre dich nicht blind,
Ließ dich auf echte Werte bauen.
Rasch sind die Jahre hingegangen;
Himmelhoch und endlos tief
Stürmte auf dich ein das Leben,
Pflicht erfülln war dein Bestreben,
Bis erneut der Zauber rief,
In dir erweckt dein alt Verlangen.
Nach Allem was dir wert und teuer,
Deine Seele macht stets froh;
Aus der Asche dann erheben
Wirst du dich, um träumend schweben
Unbeschwert im Irgendwo,
Und wärmen dich am Kindheitsfeuer.
Brigitte Pulley-Grein / 2 0. M a i 2 0 0 2