
Jetzt bin ich allein.
Allein mit den Scherben meiner Seifenblase.
Aber war da nicht vorher schon so eine Stimme,
die du nicht hören wolltest?
Eine Stimme, die schon das Geschehene voraussagte.
Die sagte,
deine Seifenblase wird zerplatzen,
verschwinden,
als wäre sie nie da gewesen,
obwohl sie so stark,
so unzerstörbar wirkte.
Warum zerbrach sie?
Warum hielt sie dem Bösen nicht stand?
War das schon von Anfang an klar?
Nur ich wollte das Schild nicht sehen,
auf welchem stand:
"Vorsicht! Ich bin zerbrechlich!"
Hätte ich doch bloß auf die Stimme vorher schon gehört
und nach ihr gehandelt,
nicht mit dieser rosaroten Brille,
die beim näheren hinsehen Rosarotes in Schwarzes verwandelt.
Schwarz wie das Leid,
wie die Tränen,
wie der Schmerz.
Jetzt bin ich allein!
Ich habe die rosarote Brille zerbrochen,
meine innere Stimme zu meiner leitenden gemacht
und das Schild vom Boden aufgehoben
und mit den Seifenblasenscherben in meinem Herzen begraben.