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xxKleine Weihnachtsgeschichte
Geschrieben von Bernhard am Dienstag, 09. Dezember 2003
 Feiertage


oder...nur eine Geschichte??






EINST LEBTE VOR LANGER ZEIT EIN KLEINER JUNGE MIT NAME DANIEL IN EINEM KLEINEM FERNEN DORF.

DANIEL WAR DER SOHN DES SCHMIEDES MARTIN UND SEINER FRAU ELENA.

DIE FAMILIE WAR SEHR ARM UND DAS GELD DAS DER VATER VERDIENTE, REICHTE GERADE ZUM ÜBERLEBEN.

DANIEL WAR EIN KLEINER AUFGEWECKTER JUNGE

AM SCHÖNSTEN WAR FÜR IHN, WENN SEIN VATER ABENDS AUS DER BIBEL GESCHICHTEN VORLAS. ES GAB NICHTS BERUHIGENDERES, ALS DURCH SEINE STIMME IN DEN SCHLAF ZU FINDEN.



ALS ES WINTER IN DEM DORF WURDE, SAMMELTE DER JUNGE WIE JEDES JAHR, IM NAHEGELEGENEN WALD BRENNHOLZ FÜR DEN KLEINEN OFEN IN DER STUBE. DAS KANNTE DANIEL SEIT KLEIN AUF UND FÜRCHTETE SICH DESHALB NICHT, ALLEINE IN DEN WALD ZU GEHEN.

ER HATTE VIELE FREUNDE IM WALD. DA WAR DER FUCHS DESSEN SPUREN ER IM SCHNEE SEHEN KONNTE UND DIE EULE DIE ER OFT HÖRTE, WENN ER INNE HIELT UND LAUSCHTE. MANCHMAL BEOBACHTETE ER EIN PAAR REHE UND HASEN DENEN ER SO GERNE ZUSAH, WENN SIE DURCH DEN SCHNEE HOPPELTEN.

DOCH AN DIESEM TAGE WAR ES IRGENDWIE ANDERS IM WALD!

KEIN TIER WAR ZU SEHEN, KEIN LAUT ZU HÖREN. LAG ES AN DER KÄLTE DIE AN DIESEM ABEND HERRSCHTE, ODER BILDETE SICH DANIEL DAS ALLES NUR EIN?

ER KONNTE SICH KEINE ERKLÄRUNG GEBEN UND SO GING ER MIT EINEM MERKWÜRDIGEN GEFÜHL WEITER UND WOLLTE SO SCHNELL WIE MÖGLICH WIEDER NACH HAUSE, UM SEINEN VATER DAVON ZU ERZÄHLEN.

"NUR NOCH EIN PAAR HOLZSCHEITEL UND EIN WENIG REISIG -DACHTE ER -DANN BIN ICH FERTIG".

ALS ER AN EINER LICHTUNG ANKAM HÖRTE ER EIN GERÄUSCH DAS AUS EINEM HECKENSTRAUCH ZU KOMMEN SCHIEN. DANIEL DURCHFUHR ES UND ER ZITTERTE AM GANZEN KÖRPER.

SOLLTE ER WEGLAUFEN?

SO TUN WIE WENN ER NICHTS GEHÖRT HÄTTE?

SO SCHNELL WIE MÖGLICH DAS RESTLICHE HOLZ AUFSAMMELN?

NEIN!

ER KONNTE NICHT EINFACH WEGRENNEN.

DIE NEUGIERDE UND DIESES UNBEKANNTE GEFÜHL IN IHM HIELTEN IHN DAVON AB.

DA... WIEDER DIESE LAUTE, UND WIEDER SCHIENEN SIE AUS DEN STRÄUCHERN ZU KOMMEN!

DER JUNGE NAHM SEINEN GANZEN MUT ZUSAMMEN UND GING AUF DIE HECKE ZU, HINTER DER ER DEN GRUND DIESER STIMMENÄHNLICHEN GERÄUSCHE VERMUTETE.

ALS ER GANZ NAH VOR DEM STRAUCH STAND UND ÜBER DEN OBERSTEN ANSATZ HERÜBERSEHEN KONNTE, ENTDECKTE ER VOLLER ÜBERRASCHUNG DIE URSACHE DER LAUTE.

ES WAR EIN ALTER MANN, DER ZUSAMMENGEKAUERT UND FRIEREND IM SCHNEE LAG.

SEINE AUGEN WAREN VERSCHLOSSEN ABER SEIN MUND ÖFFNETE SICH MANCHMAL UND ES DRANGEN DIE LAUTE HERAUS DIE DANIEL GEHÖRT HATTE.

IN SEINER KINDLICHEN UNBEDARFTHEIT KNIETE DANIEL VOR DEM ALTEN MANN HIN UND STRICH IHM DAS GRAUE HAAR AUS DEM GESICHT.

DIE HÄNDE UND DIE HAUT DES MANNES WAREN DURCH DIE KÄLTE RAU UND AUFGERISSEN. DANIEL NAHM DEN KOPF DES ALTEN UND DREHTE IHN IN SEINE RICHTUNG.

GANZ VORSICHTIG ENTFERNTE ER MIT SEINEN HÄNDEN DEN SCHNEE AUS DEM GESICHT. EIN GEFÜHL DER INNEREN WÄRME DURCHZOG IHN, ALS ER DEN ATEM DES ALTEN SPÜRTE.

DANIEL NAHM ETWAS SCHNEE UND PRESSTE IHN IN SEINER HAND. DAS WASSER DAS AUS SEINER HANDFLÄCHE LIEF LIESS ER IN DEN HALB GEÖFFNETEN MUND DES MANNES TROPFEN.

DANN NAHM DANIEL SEINE KUTTE UND LEGTE SIE ÜBER DEN BRUSTKORB DES ALTEN.

LANGSAM ÖFFNETEN SICH DIE AUGEN DES GREISEN MANNES, UND EIN LÄCHELN ZOG ÜBER SEIN MIT FALTEN GEZEICHNETES GESICHT.

DANN SAGTE ER MIT LEISER ABER WARMER STIMME:

“ICH DANKE DIR MEIN SOHN. SCHON BALD WIRD DIR GUTES WIEDERFAHREN UND DEIN HERZ ERFREUEN"

DANIEL VERSTAND DIE WORTE NICHT GANZ UND FRAGTE IHN WAS ER DAMIT GEMEINT HABE. DOCH DER ALTE LÄCHELTE NUR UND ANTWORTETE NICHT.

DANIEL HALF IHM SICH ZU ERHEBEN, BEVOR SICH DIESER VON IHM VERABSCHIEDETE. ER NAHM SEINEN UMHANG UND SAH DEM ALTEN NOCH LANGE NACH, ALS SICH IHRE WEGE TRENNTEN.

ZU HAUSE ANGEKOMMEN, ERZÄHLTE DANIEL SOGLEICH SEINEM VATER VON DER BEGEGNUNG.

DIESER LOBTE IHN FÜR SEINE TAT UND BESTÄRKTE SEINE WORTE, IN DEM ER SEINEN SOHN IN DEN ARM NAHM UND IHM ÜBER SEIN DUNKLES HAAR STRICH.

„ES WIRD DER TAG KOMMEN“ -SAGTE DER VATER-, „AN DEM DU DAFÜR BELOHNT WIRST, WAS DU HEUER EINER EINZELNEN SEELE GUTES GETAN HAST“.

IN DIESER NACHT (ES WAR DIE NACHT VOR HEILIG ABEND), SCHLIEF DANIEL BESONDERS ZUFRIEDEN EIN.



AM NÄCHSTEN MORGEN ERWACHTE DER JUNGE ERST ZIEMLICH SPÄT AUS SEINEM SCHLAF.

SEIN VATER WAR SCHON IN DER SCHMIEDE UND SEINE MUTTER WAR IN DER KLEINEN KÜCHE MIT DEM WEIHNACHTSESSEN BESCHÄFTIGT.

ES WAR KEIN SO GUTES JAHR FÜR DIE FAMILIE GEWESEN, DENN VATER WAR LANGE ZEIT KRANK UND KONNTE SEINE SCHMIEDE NICHT BETREIBEN.

TROTZDEM SCHAFFTE ES MUTTER AUS WINTERGEMÜSE UND EINEM REST VON GERÄUCHERTEM SPECK, EIN BESONDERES FESTESSEN ZU ZAUBERN.



GESCHENKE GAB ES KEINE ZU WEIHNACHTEN, DA HIERFÜR DAS GELD FEHLTE. DOCH WIE SAGTE VATER IMMER:

“DAS GRÖSSTE GESCHENK IST, DAS WIR EINANDER HABEN UND GESUND SIND“



NICHT DAS DANIEL KEINE WÜNSCHE GEHABT HÄTTE!

IM GEGENTEIL!

WIE JEDER ANDERE JUNGE AUCH IN SEINEM ALTER, SCHWÄRMTE ER VON MANCHEN DINGEN DIE FÜR IHN UNERREICHBAR SCHIENEN.

EIN WUNSCH HATTE SICH JEDOCH SEIT DEM ER DENKEN KONNTE, IN IHM FESTGESETZT.

EIN SCHLITTEN –

JA!

EIN SCHLITTEN MIT DEM ER ÜBER DIE SCHNEEBEDECKTEN HÄNGE HINAB INS DORF GLEITEN KONNTE!

DAS WAR SEIN TRAUM, DEN ER IM STILLEN JEDES JAHR MIT SICH HERUMTRUG UND VON DEM ER FEST ÜBERZEUGT WAR, DAS ER (WENN VIELLEICHT NICHT DIESES JAHR, DANN AUF JEDEN FALL IM KOMMENDEN JAHR), IN ERFÜLLUNG GEHEN MÖGE.



SO KAM ES, DAS KURZ VOR DER HEILIGEN BESCHERUNG, DER VATER NOCH IN SEINER SCHMIEDE WAR UND ARBEITETE. DIE MUTTER SCHICKTE DEN JUNGEN ZU DER SCHMIEDE, UM DEN VATER ZUM ESSEN ZU HOLEN.

ALS DER JUNGE DORT ANKAM, SAH ER SEINEN VATER NOCH AM OFFENEN FEUER BESCHLÄGE FÜR EIN PFERD RICHTEN, DAS GEDULDIG IM STALL STAND UND HAFER AUS EINEM EIMER FRASS.

DER VATER BAT DEN JUNGEN, SICH UM DAS PFERD ZU KÜMMERN UND ES ZU STRIEGELN.

NATÜRLICH MACHTE DANIEL DAS GERNE. ER WAR SEHR STOLZ DAS ER SEINEM VATER HELFEN KONNTE.

DIESES PFERD WAR EIN BESONDERES TIER.

ES WAR EIN SILBERGRAUER SCHIMMEL.

HOCHGEWACHSEN UND VON EDLEM BLUT.

DAS SAH DANIEL SOFORT. ES MUSSTE SEHR REICHEN LEUTEN GEHÖREN DENN KEINER HIER IM DORF BESASS EIN SOLCH EDLES PFERD.

SO GAB SICH DER JUNGE BESONDERS MÜHE UND TAT WIE IHM DER VATER AUFGETRAGEN.

ALS ER FERTIG WAR, NAHM DER VATER DIE HUFEISEN UND BESCHLUG DEN SCHIMMEL DAMIT.

DANIEL FRAGTE SEINEN VATER, WEM DENN DIESES WUNDERSCHÖNE TIER GEHÖRE.

DIESER ERZÄHLTE IHM, VON EINEM ALTEN MANN DER IN SEINE SCHMIEDE GEKOMMEN SEI. ER HÄTTE IHN GEBETEN, SEINEM PFERD NEUE BESCHLÄGE ZU MACHEN. AUCH HABE ER HABE IHM ERZÄHLT, DAS ER EINE LANGE REISE VOR SICH HÄTTE, WEIL ER VIELE MENSCHEN BESUCHEN MÜSSE.

ALS DANIEL DIES HÖRTE, VERSPÜRTE ER WIEDER DIESES GEFÜHL DAS ER KÜRZLICH IM WALD BEI REISIGSAMMELN HATTE.

DOCH IN SEINER BEWUNDERUNG UM DAS SCHÖNE TIER, VERDRÄNGTE ER DIE GEDANKEN WIEDER.

ALS DER VATER FERTIG WAR GABEN SIE DEM PFERD NOCH REICHLICH ZU FRESSEN UND ZU TRINKEN UND LEGTEN IHM WARME DECKEN ÜBER DEN RÜCKEN.

„SO MEIN SOHN“...SAGTE SEIN VATER DANN...“JETZT LASS UNS NACH HAUSE GEHEN ZU DEINER MUTTER. SIE WIRD SICHERLICH SCHON AUF UNS WARTEN. WIR WOLLEN DOCH UNSER WEIHNACHTSESSEN NICHT KALT WERDEN LASSEN“

UND SO GINGEN SIE GEMEINSAM DURCH DIE DUNKLE SCHNEEVERWEHTE NACHT NACH HAUSE.

ES WAR EINE BESONDERE HEILIGE NACHT. DAS SPÜRTE DANIEL.



NACH DEM ESSEN, SANG ER WIE IN JEDEM JAHR, MIT SEINEN ELTERN WEIHNACHTSLIEDER UND LAUSCHTE DER WEIHNACHTSGESCHICHTE, DIE SEIN VATER AUS DER BIBEL VORLAS.

MIT DEM GEFÜHL EINER INNEREN ZUFRIEDENHEIT SCHLIEF DER JUNGE DANACH EIN.



SEINE ELTERN JEDOCH, BLIEBEN NOCH IN DER WARMEN STUBE SITZEN UND LIESSEN DIESEN ABEND GEMEINSAM AUSKLINGEN. ALS AUCH SIE SICH ZUR RUHE LEGEN WOLLTEN, KLOPFTE ES AN DER STUBENTÜRE. BEIDE WAREN ERSTAUNT, DAS AN DIESEM ABEND UND ZU DIESER SPÄTEN STUNDE NOCH JEMAND UNTERWEGS WAR. ALS DER VATER DIE TÜRE ÖFFNETE, ERKANNTE ER DEN MANN DER IHM DAS PFERD ZUM BESCHLAGEN GEBRACHT HATTE. ER BAT DEN FREMDEN EINZUTRETEN UND SICH AM OFEN AUFZUWÄRMEN.

ALS DER ALTE HERR IN DIE STUBE EINTRAT ÜBERKAM DIE ELTERN DES JUNGEN EIN SONDERBARES GEFÜHL. DIESER MANN STRAHLTE EINE RUHE, JA EINE ART VON FRIEDEN UND VERTRAUTHEIT AUS, WIE SIE ES BIS DAHIN NOCH NIE VERSPÜRT HATTEN.

ALS ER SICH NIEDERLIESS UND SEINEN UMHANG AUSZOG, SAHEN SIE EINEN ALTEN GRAUHAARIGEN MANN VOR SICH, DESSEN GESICHT ZWAR DURCH VIELE FURCHEN DES ALTERS GEZEICHNET WAR, ABER DESSEN AUGEN EINE BESONDERE AUSSTRAHLUNG HATTEN.



DIE MUTTER REICHTE DEM GREISEN ETWAS WARMEN TEE UND EINEN TELLER MIT DEN RESTEN DES WEIHNACHTSESSENS.

„ES IST ZWAR KEIN FESTMAHL MEIN HERR, ABER ES SOLL EUCH WÄRMEN UND KRAFT FÜR EURE LANGE REISE SCHENKEN. LASST ES EUCH SCHMECKEN. ES KOMMT VON HERZEN“.

DER ALTE BEDANKTE SICH UND NAHM DIE SPEISEN ZU SICH. ALS ER GEGESSEN HATTE BEDANKTE ER SICH ERNEUT UND SPRACH:

“ NICHT DIE ART UND DIE MENGEN DER SPEISEN IST ES, DIE DEN MENSCHEN SÄTTIGEN, SONDERN DIE GÜTE MIT DER ER SIE GEREICHT BEKOMMT“.

„ICH DANKE EUCH FÜR EURE GASTFREUNDSCHAFT UND SAGE EUCH, DIESES JAHR WERDET AUCH IHR BESCHENKT UND EUREM SOHN WIRD EINE BESONDERE FREUDE WIEDERFAHREN“.

DER VATER FRAGTE DEN MANN NACH DEM SINN SEINER WORTE. DOCH DIESER ANTWORTETE NUR:

„VERSUCHET NICHT ZU VERSTEHEN ODER ZU ERGRÜNDEN, SONDERN BESCHREITET EUREN WEG DER GENÜGSAMKEIT STETIG WEITER, UND IHR WERDET DEN REICHTUM DES GLAUBENS ERNTEN“.

SO SPRACH ER UND ENTLOHNTE DEN VATER REICHLICH FÜR SEINE ARBEIT, BEVOR ER DAS HAUS VERLIESS.

WEDER DANIELS VATER NOCH SEINE MUTTER VERSTANDEN DIE BEDEUTUNG DER WORTE. UND DOCH LEGTEN SIE SICH IN DIESER NACHT MIT EINER TIEFEN INNEREN ZUFRIEDENHEIT ZUR RUHE.



AM NÄCHSTEN MORGEN, ALS DANIEL DIE AUGEN ÖFFNETE, SAH ER DURCH DAS KLEINE FENSTER IN SEINEM ZIMMER DAS ES SCHNEITE UND WOHL AUCH DIE NACHT ÜBER, GLEICHES GETAN HABEN MUSSTE.

DIE WIPFEL DER BÄUME AUF DEM HÜGEL DIE ER SEHEN KONNTE, WAREN KAUM NOCH VON DEN DARUNTER LIEGENDEN SCHNEEÜBERDECKTEN FLÄCHEN ZU UNTERSCHEIDEN.

SCHNELL KLETTERTE DER JUNGE AUS SEINEM BETT UND ZOG SICH AN. SEINE ELTERN SCHLIEFEN NOCH ALS ER IN DIE STUBE KAM. SO GING DER JUNGE, LEISE WIE MÖGLICH AUS DER TÜRE INS FREIE.

ES SCHNEITE UND DIE FLOCKEN TANZTEN TROTZ IHRER BEACHTLICHEN GRÖSSE WIE LEICHTE FEDERN IM WIND.

DANIEL LIEF ZUM GEGENÜBERLIEGENDEN HÜGEL UM DEN KINDERN ZUZUSEHEN WIE SIE MIT IHREN SCHLITTEN DEN HANG HINUNTERSAUSTEN.

ALS ER DEN HANG HOCHSCHRITT, SAH ER PLÖTZLICH SPUREN IM SCHNEE. ES WAREN SPUREN, WIE VON EINEM PFERD DAS EINEN SCHWEREN SCHLITTEN GEZOGEN HABEN MUSSTE.

SIE FÜHRTEN IN DEN WALD.

DIE NEUGIER DES JUNGEN VERANLASSTE IHN DIESEN SPUREN ZU FOLGEN.

ALS ER IN DEN WALD KAM, FÜHRTEN IHN DIE ABDRÜCKE IM SCHNEE ZU DER STELLE, AN DEM ER AM LETZTEN ABEND BEIM HOLZSUCHEN, DEN ALTEN MANN GEFUNDEN HATTE.

DOCH WAR DORT HINTER DEN STRÄUCHERN NICHTS MEHR VON DEN SPUREN DES GREISES ZU SEHEN.

AN DER STELLE AN DEM DIESER NOCH VOR KURZEM IM SCHNEE GEKAUERT HATTE, GLAUBTE DANIEL SEINEN AUGEN NICHT TRAUEN ZU KÖNNEN.

GENAU DORT, HINTER DEN STRÄUCHERN, STAND ER!

SEIN WUNSCH!

SEIN INNIGSTER WUNSCH!

EIN SCHLITTEN AUS HOLZ MIT GLÄNZENDEN KUFEN!

UND IM SCHNEE WAR MIT REISIGÄSTEN „DANIEL“ GESCHRIEBEN:



DANIEL GLAUBTE, SEINEN AUGEN NICHT ZU TRAUEN.

MIT JAUCHZEN UND TRÄNEN DER FREUDE IN DEN AUGEN, LIEF ER ZU SEINEN ELTERN INS HAUS, UM IHNEN VON SEINEM FUND ZU BERICHTEN.

ALS DER VATER DEN SCHLITTEN SAH UND VON SEINEM SOHN HÖRTE, WO ER IHN GEFUNDEN HATTE UND DAS ER SEINEN NAMEN DANEBEN GELESEN HATTE, SAH ER SEINE FRAU AN UND BEIDE VERSTANDEN PLÖTZLICH DIE WORTE DES ALTEN MANNES, DER IN SO SPÄTER HEILIGER NACHT BEI IHNEN EINGEKEHRT WAR.

DANIEL JEDOCH, LIEF ÜBERGLÜCKLICH ZUM HÜGEL, UM ENDLICH SEINEN WUNSCH, MIT EIGENEM SCHLITTEN DIESEN HÜGEL HINUNTERZUGLEITEN, ZU ERFÜLLEN.

DANIELS ELTERN ERKANNTEN, DAS DIESES WEIHNACHTSFEST, ETWAS GANZ BESONDERES WAR UND SAHEN VOLLER DANKBARKEIT IN DEN SCHNEEVERWEHTEN HIMMEL.





Mann kann diese Geschichte glauben oder auch nicht...ist sie doch nur eine Geschichte...oder vielleicht doch etwas mehr???







Kleine Weihnachtsgeschichte

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