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xxGedichte fühlen
Geschrieben von JuergenMoellering am Sonntag, 05. Oktober 2003
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Gedichte fühlen

"Gute Nacht" Gedichte für Leute, die jung sind oder fühlen
„Auf dem Hühnerhof der Gockel"



Auf dem Hühnerhof der Gockel,

Ist der stolze Hahn der „Jockel".

Als Chef der großen Hühnerschar,

Protz er und fühlt sich wunderbar.



Die Hennen treibt er vor sich her,

Die haben es bei ihm sehr schwer.

Spurt eine nicht, hat er es satt,

Die Henne tritt er einfach platt.



Wenn die Henne dann nicht nickt,

Sie „Jockel" ins Genick gleich pickt.

Laut kräht er dann: „Ich bin's, schaut her,

Im Hühnerhof bin ich der Herr".



Wenn die Hennen rumkrakelen,

einander die Würmer stehlen,

Kommt sofort der „Jockel" herzu

Und sorgt für eine kurze Ruh'.



Mit seiner stolzen Brust er kräht,

Von morgens früh bis abends spät.

Laut schmettert er „Ki ke ri kie -,

Ich bin der Chef vom Hühnervieh".





Von Jürgen Möllering ã





„Bärlein"



Das Bärlein tollt im Sonnenschein,

Kriegt sich vor Freude nimmer ein.

Hier ist's schön, hier ist's so warm.

Doch etwas piekst Ihn im den Arm,

Laut fängt Bärlein an zu brummen,

Und hört von weitem etwas summen.



Ein Schwarm Wespen braust herzu,

Schluß ist's nun mit der lieben Ruh',

Bärlein hopst zu den dichten Hecken,

Dort kann er sich sicher verstecken.



Die Wespen summen weiter,

Halten das für viel gescheiter.

Nur knapp den Wespen entkommen,

Ist Bärlein dies sehr willkommen.



Vor Freude fängt er an zu brummen,

Da hört er wieder dieses Summen.

Zu früh glaubte er sich im Glück,

Die Wespen, sie kommen zurück.



Doch wieder fliegen sie vorbei,

Suchen andere, süße Schleckerei.

Bärlein bemerkt das sicher gern,

Sieht die Wespen lieber von fern.



So schleicht er aus dem Versteck,

Brummt dabei und lacht ganz keck !



Nun kann Bärlein weitertollen,

Die grünen Wiesen 'runterrollen.





Von Jürgen Möllering ã







„Bitte geh' ins Bett"



Bitte geh' ins Bett,

Das wäre nett,

Deck' Dich schön zu,

Ganz müd' bist Du.



Der Sandmann „Klaus",

Streut Schlafsand aus.

Die gute Fee,

Jetzt bei Dir steh'.



Mecki und Clown,

Die träumen schon.

Und Teddybär

Brummt auch nicht mehr.



Nun schlaf' recht gut,

Wohl Dir das tut.

Wünsch' „Gute Nacht",

Gott Dich bewacht.





Von Jürgen Möllering ã







„Brummel Hummel"



Brummel, kleine Hummel, brummel,

Bist ein brummender Pummel.

Vollgefressen, kugelrund,

Voller Power, kerngesund,

Kommst daher wie'n Düsenflieger,

Bist in der Luft immer der Sieger.



Fängt der Himmel an zu nieseln,

Fängt der Schnee gar an zu grieseln,

Wirst Du dich gut verstecken,

Krabbeln hinter dichte Hecken.



Kommt der prächtige Regenbogen,

Haben die Wolken sich verzogen,

Kannst Du sofort durchstarten,

Hinaus in unseren schönen Garten.



Schwebst mit lautem Gebrummel,

Zu einem Zigarettenstummel.

Doch Du pummeliger Gesell',

Merkst natürlich sehr schnell,

Daß diese ‚Blüte' arg stinkt

Und nicht mit Nektar winkt.



Such' Dir 'ne liebliche Blüte,

Eine von'r aromatischen Güte,

Der Rosen sind unvergleichlich,

Davon bediene Dich reichlich !





Von Jürgen Möllering ã





„Der Fiete Appelschnut"



Der Fiete Appelschnut,

Der schlimme Tunichtgut,

Die Haare voll zerzaust,

Daß einem nur so graust.



Die Zähne nicht geputzt,

Das Hemd total verschmutzt,

Hose aufgerissen,

Schuhe ganz zerschlissen.



Kommt immer so daher

Und schämt sich gar nicht mehr,

Lacht im ganzen Gesicht,

Kümmert sich darum nicht.



Hat auch ganz vergessen,

Waschen vor dem Essen

Und zu seinem Friseur,

Geht er schon lang' nicht mehr.



Für die Krallen allein

Braucht er den Waffenschein.

Die Nase putzt er nie,

Die Rotze läuft und wie.





Von Jürgen Möllering ã







„Der kleine Elefant"



Der kleine Elefant,

Ist außer Rand und Band.

Mit seinem dicken Po,

Paßt er nicht auf das Klo.

Oft trompetet er laut,

Daß jeder zu ihm schaut.



Der kleine Elefant,

Der frißt schon allerhand.

Mit seinem Rüsselchen

Trinkt er aus'm Schüsselchen.

Erst wenn er satt und rund,

Fühlt er sich kerngesund.



Der kleine Elefant,

Beschnuppert jede Hand.

Späße kann er machen,

Bringt die Leut' zum Lachen.

Die Äuglein blinzeln hell,

Sein Schwänzchen wackelt schnell.



Der kleine Elefant,

Hat nur Freunde im Land.

Müd' vom Leutenecken,

Kann keiner ihn wecken.

Morgen geht's wieder so,

Immer heiter und froh.





Von Jürgen Möllering ã







„Emma das Huhn"



Emma das Huhn,

Will heut' nicht ruh'n,

In eiliger Hast,

Ganz ohne Rast,

Sucht sie eifrig

Und so fleißig,

Nichts überseh'n,

Nie stille steh'n.



Immer picken,

Immer nicken,

Hier mal scharren,

Nur kurz starren,

Die Übersicht,

Entgeht ihr nicht.

Immer weiter,

Doch wer schreit da ?



Ein Kinderschrei,

Doch schon vorbei.

Immer wieder,

Auf und nieder.

Immer noch mehr,

Bis alles leer.

Das kleinste Korn,

Geht nicht verlor'n.





Von Jürgen Möllering ã





„Größter Schatz"



Mein größter Schatz Du bist,

Weiß, daß Du's nie vergißt.

Bist warmer Sonnenschein,

Bist heller Mondenschein.



Wenn Du mich nicht mehr magst,

Dich über mich beklagst,

So denk' an dies Gedicht

Und erzürne Dich nicht.



Wenn wir an uns glauben,

Werden wir's Glück rauben.

D'rum denk' immer an mich,

Denn ich liebe nur Dich !



Glaub' an das große Glück,

Und so nimm Dir Dein Stück.

Schenk' mir Dein Vertrauen,

Auf die Liebe kannst' bauen.





Von Jürgen Möllering ã









„Kleiner, bunter Schmetterling"



Du kleiner, bunter Schmetterling,

Uns den warmen Frühling bring'.

Flatterst auf, flatterst nieder,

Kurze Rast, flatterst wieder.

Gar putzig bist Du anzuschau'n,

Wie ein kleiner, tanzender Clown.

Ganz leicht wird mein Herz dabei,

Seh' ich Deine lustige Tanzerei.

Vergessen sind Nöte und Sorgen,

Vergessen die Plagen von morgen.

Wie betrachte ich Dich so gern,

Völlig frei, hast Du keinen Herrn.

Keiner weist Dir den besten Weg,

Nie brauchst Du Straße oder Steg.

Sorglos schwebst Du hin und her,

Machst nie Dir's Leben schwer.





Wie Du, möcht' ich gern' sein,

Frei flattern im Sonnenschein,

Bei Regen bleib' ich eben daheim,

Schreib' einen gar lustigen Reim.





Von Jürgen Möllering ã







„Kleines Mäuslein"



Du, kleines Mäuslein, Du,

Gönnst Dir weder Rast noch Ruh',

Immer in rascher Bewegung,

Immer in heftiger Erregung,



Stehst, putzt Du Dein Näschen,

Ebenso, wie die kleinen Häschen.

Saust davon, willst Dich verstecken,

Oder Futter für Dich entdecken.



Mal bist Du hier, mal eben dort,

Kurzes Rascheln, Du bist fort.

Paß auf Dich auf, Du Wicht,

Vor allem, verrenn' Dich nicht !





Von Jürgen Möllering ã







„Krabbelkäfer"



Krabbelkäfer, Du Maikäfer,

Bist ein rechter Winterschläfer,

Hast' die kalte Zeit verschlafen,

Warst im Erdreich bei'n Larven,

Doch frisch erwacht zum Leben,

Magst uns Lebensfreude geben.

Ein putzig Kerl, Du immer bist,

Wenn Du Löcher in Blätter frißt.



Im Sonnenschein,

Bist Du daheim,

Wird's aber kalt,

Wirst' nicht alt.

Von Blatt zu Blatt,

Ißt Du Dich satt.



Ziehen Wolken auf,

Bist Du schlecht drauf,

Kannst nicht mehr fliegen,

Mußt die Angst besiegen.



Mit der Sonnenkraft,

Hast Du's geschafft,

Kannst so Wärme tanken,

Darfst der Sonne danken.





Von Jürgen Möllering ã





„Liebes Kind"



Mein liebes Kind,

Fix wie der Wind,

Kannst mir frische Liebe geben,

Will mit Dir Freude erleben.

Deine Sorgen trage ich gern,

Deine Ängste sind so fern.

Willst mich kindlich vergöttern,

Beweisen wir's armen Spöttern.



Deine Kindheit darfst Du genießen,

Später soll Dich nichts verdrießen.

Wer will in die Zukunft schau'n,

Wollen lieber Erinnerungen bau'n.

Könnten wir die Zeit anhalten,

Unsere Zeit fröhlich gestalten.



Frieden wollen wir gemeinsam erleben,

Träume wollen wir gemeinsam erstreben.



Möge Gott uns beide gnädig segnen,

Möge das Liebesglück uns begegnen.

Erhalte Dir Deine unschuldige Seele,

Daß die Zukunft Dich nicht quäle.





Von Jürgen Möllering ã







„Mein Herzbube"



Mein lieber, kleiner Herzbube,

Bist der Schrecken der Stube.

Die Möbel, das Inventar erzittern,

Wie bei heftigen Sommergewittern.

Über die Wiese wie'n Sturmwind,

Flitzt Du kleines Gewitterkind.



Hast in Deinem kurzen Leben,

Mir immer viel Freude gegeben.

Für mich hast Du nie Zeit,

Bist immer sprungbereit.

Einen Kuß muß ich rauben,

Du mußt am Roller schrauben.



Darf Dich trösten, loben, jagen,

Befreien von kindlichen Plagen.

Da ich bald gehen muß,

Gib mir 'nen dicken Kuß.

Bleib' Dir selber treu

Und sei niemals scheu.

Gott mag Dich segnen,

Glück Dir begegnen.



Vertrau' dem Leben,

Genieß' zu geben,

Stoß' Dein Glück,

Niemals zurück.

Gedenk' der Liebe

Im Weltengetriebe.





Von Jürgen Möllering ã







„Mein Wirbelwind"



Mein lieber, kleiner Wirbelwind,

Ach, komm zu mir geschwind.

Die Mähne flattert hinterher,

„Liebes Kind, wo kommst' her ?

Gib Papa einen Kuß,

weil der jetzt gehen muß."



Hast in Deinem kurzen Leben,

Mir immer viel Freude gegeben.

Hab' Dich getröstet, gelobt, geküßt,

Wie lange noch ? Wenn ich es wüßt'.



Immer bist Du mein Wirbelwind,

Mein heißgeliebtes Sonnenkind.

Irgendwann wird die Zeit uns scheiden,

Dann bleibt nur Erinnerung uns beiden.



Vertrau' dem Leben,

Genieß' zu geben,

Stoß' Dein Glück,

Niemals zurück.

Gedenk' der Liebe

Im Weltengetriebe.





Von Jürgen Möllering ã







„Miegel und Niegel"



Der Miegel und die Niegel,

Sind zwei kleine, herzig Igel,

Als Geschwister geboren,

Für immer verschworen,



Sie tapsen langsam voran,

Doch kommen sie immer an,

Mit Vorsicht Sie suchen,

Vor allem bei den Buchen.



Alles wird genüßlich beleckt,

Ob es noch lecker schmeckt.

Es wird bedächtig weitergesucht,

Ein fauler Apfel nicht verflucht,



Beide sind nicht verwöhnt,

Liegenlassen ist verpönt.

Die unvorsichtigen Insekten,

Die Mahlzeit immer streckten,



Das laute, nächtliche Schmatzen,

Lockt von weitem viele Katzen.

Aber jetzt schnell eingerollt,

Damit die Katze schmollt.



So streifen sie durch's Revier,

Mit Gelassenheit und Pläsier.

Fühlen sich schon recht matt,

Sind kugelrund und völlig satt.



Vollgefressen schleichen sie daher,

Doch nichts kümmert sie nun mehr.

Zurück geht's jetzt in's Versteck,

Weg vom diesem leeren Fleck !



Von Jürgen Möllering ã







„Wenn die lieben Kindlein schlafen"



Wenn die lieben Kindlein schlafen,

Spielen die Englein auf Harfen,

Ganz leis', damit sie süß träumen

Und das Schlafen nicht versäumen.



Ganz leises Harfenspiel hörst Du,

Wenn Du machst die Augen zu.

Schläfst Du dann endlich tief und fest,

Die gute Fee Dich träumen läßt.



Gern schenkt sie Dir den schönen Traum

Vom letzten, schönen Weihnachtsbaum.

Darunter liegt manch' Leckerei,

Geschenke liegen auch dabei.



Der Sandmann kommt und hält die Wacht,

An Deinem Bett die ganze Nacht.

Du schläfst so sicher und so warm,

Wie bei Deiner Mammi im Arm.



Alle Sorgen sind verflogen,

Du schläfst wie auf'm Regenbogen.

Nichts wird Deinen Traum noch stören,

Kannst der Englein Harfen hören.



Wenn morgen die Sonne Dich weckt,

Hat sich der Sandmann schon versteckt.

Die gute Fee ist auch enteilt,

Bei einem Negerkind jetzt weilt.



Von Jürgen Möllering ã



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