
V o l l e r W u n d e r
Voll Staunen und ganz voller Wunder,
So war einst die Welt mir als Kind,
Doch mit den verrinnenden Jahren,
Zerrann auch manch’ Wunder im Wind.
V o l l e r W u n d e r
Voll Staunen und ganz voller Wunder,
So war einst die Welt mir als Kind,
Doch mit den verrinnenden Jahren,
Zerrann auch manch’ Wunder im Wind.
Da zeigte das Leben sich nüchtern,
Die Wunder, die wurden verjagt:
Hier gibt’s überhaupt nichts zu staunen;
Hat man mir belehrend gesagt.
Doch als ich genau mich umschaute,
Entdeckt’ ich die Wunder erneut,
Genau so berauschend wie damals,
In meiner glückseligsten Zeit.
Man muß nur die Augen aufmachen,
Nicht forschen: Warum und wieso
Ein Schneestern so kunstvoll gestaltet?
Sich einfach dran freuen macht froh.
Drum staune und lausch ob der Wunder
Die täglich um dich her gescheh’n;
Es ist doch das Schönste auf Erden,
Mal staunend durchs Leben zu geh’n.
Brigitte Pulley-Grein
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