Du hattest es dir selbst so gewählt,
das Leben hat dich nur gequält.
Nun sitz du in deinem Zimmer,
eigentlich ist alles wie immer.
Deine Hand führt den Stift,
deine Gedanken wandeln sich in Schrift...
Deine Hand führt den Stift,
deine Gedanken wandeln sich in Schrift.
Du liest den Brief,
bevor dein Vorhaben dich rief.
Deine Knie sind schwach,
dein verstand ist wach.
Du hast es dir lange überlegt,
hattest schon alles zu rechtgelegt.
Keinem hattest du etwas erzählt,
doch nun ist es zu spät.
du hast versucht das beste draus zu machen,
doch dir war nie nach lachen.
Eine Maske war dein Schutz,
dein Leben war so kurz.
Nun stehst du da und denkst,
ob du es doch noch anders lenkst.
Dein Entschluss stand fest.
Das Leben ist nur noch ein Rest.
Alleine stehst du nun da,
die Minuten sind rar.
Du willst es nicht ändern,
der strick wird deinen hals rändern.
Die Gedanken kreisen um deine letzten Jahre,
für dich keine kostbare Ware.
Es ist nun zu spät,
die Sekunde vergeht.
Dein Gedanke ist bei dir,
und auch bei mir.
Es wird enger,
der Strick spannt sich strenger.
Die Luft wird knapp,
Minuten später schnitt dich jemand ab.
Doch es war zu alles vergebens.
Du kamst nicht zu rück,
das Bemühen war vergebens.
Jetzt ist es schon lange her,
doch trotzdem werde ich meinen Tränen nicht Herr.
Ich sitze hier und denke an dich,
sitze da und schreibe das Gedicht.
Ich werde immer an dich denken.
Werde meinen eigenen weg lenken.
Mein Herz denkt immer an dich….
Nun schreibe ich…
ICH VERGESSE DICH NICHT!
Du bist von der Welt gegangen und hast den Weg gefunden,
schaust immer vom Himmel nach unten.
Siehst mich hier sitzen mit Tränen im Gesicht.
Und liest dieses Gedicht.
Du bist nicht bei mir.
Doch meine Gedanken sind bei dir....