Poeten-Treff
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Autor Thema: Liebe oder....?  (Gelesen 7409 mal)
Geordi
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« am: 07.11.2005 - 09:32:27 »

Ich hatte vor ein paar Tagen eine interessante Diskussion wollte Euch fragen, was Ihr davon haltet.

Die Aussage war: "Ich würde alles für Dich tun" - "Ich würde für den anderen sterben".

Ist dies eine Selbstaufgabe oder beeinhalten diese Sätze die "alles erfüllende" Liebe?

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magic
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« Antworten #1 am: 07.11.2005 - 09:48:05 »

Ob es eine alleserfüllende Liebe für immer gibt,ist abhängig davon was man darunter versteht.Jede Liebe,Leidenschaft lässt im gewissen Sinne und Rahmen nach einiger Zeit ein wenig nach,was aber nicht heißen soll das man sich nicht mehr liebt und lieben kann.
Wenn man extrem einen Menschen liebt oder man gerade in der Verliebheitsphase ist tut man alles für diesen  Menschen,ja,man schmeißt oft selbst eigene Prinzipien über Board,da fallen auch Aussagen wie ...für Dich würd ich sterben...ich denke das kennen einige von uns.Man ist so vernarrt in diese Person von abgöttlicher Liebe das man nur noch daran denkt und versucht zu handeln um diese Person nicht zu verlieren.
Also ist dies auch in gewisser Weise eine Selbstaufgabe,für die sich aber jeder selbst entscheiden muss inwiefern sie Ausmaße nimmt und sich dessen auch bewusst ist.
Vorallem ob es auf Gegenseitigkeit beruht,die andere Person es genauso intensiv empfindet,ansonsten gibt man sich komplett auf,weil man für etwas kämpft mit Leibeskräften,was man letztlich doch schon verlor.
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Geordi
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« Antworten #2 am: 07.11.2005 - 09:51:06 »

Und dieser Phase des Verliebtseins würde man ALLES tun?
Das ist so ausschliesslich...so ohne Überlegung. Ich weiss nicht - ich habe ein Problem mit diesem Satz.
ALLES tun?
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« Antworten #3 am: 07.11.2005 - 10:09:57 »

Liebe Geordi,
also ich gebe zu, ich bin auch einer von diesen Menschen, die den Satz auch sagen würden. Allerdings denke ich, dass er nie so allumgreifend gemeint ist, wie man ihn sagt. Allerdings denkt man da auch nicht unbedingt drüber nach.
Ich gebe gern zu, dass ich in der Tat für eine Partnerin oder einen Freund/Freundin alles tun würde was in meiner Macht steht. Sprich, alles um zu helfen, oder in einer Beziehung alles um es so schön wie möglich sein zu lassen. (Mit dem bisherigen Erfolg, dass es nichts bringt - aber ich bin eben trotzdemso, weil ich irgendwie denke ganz oder gar nicht).

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Geordi
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« Antworten #4 am: 07.11.2005 - 10:26:42 »

@Stefan

Was denkst Du...wo liegen die Gefahren...was läuft dann verkehrt? Es bringt nichts? Wie meinst Du das?
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« Antworten #5 am: 07.11.2005 - 10:31:56 »

Gefahren?
Hm, ich würde sagen "selbstaufgabe" für den anderen, der das nicht zurückgeben will, kann, tut...

Verkehrt läuft nichts, denke ich, wenn man diesen Satzbau verwendet, oder meinst Du, wenn jemand es nicht zurückgibt?

Es bringt nichts...
Damit meinte ich, oder hätte es vielleicht auch so schreiben sollen: BIsher hat es nichts gebracht, vermutlich weil Partnerinnen und/oder die betroffenen Freunde/Freundinnen über kurz oder lang verschwunden sind.
Somit bin ich heute etwas vorsichtiger im "alles für den anderen tun" - selbst wenn sich da grad fast wieder was ankündigt Wink

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Geordi
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« Antworten #6 am: 07.11.2005 - 11:42:01 »

Aber wenn man etwas von Herzen gibt - dann kann man es doch nachträglich nicht bereuen und sagen, es hat nichts gebracht, nur weil derjenige nicht mehr da ist.....(?)
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« Antworten #7 am: 07.11.2005 - 11:58:55 »

Naja, nichts gebracht war auch eher in der Hinsicht betrachtet, dass dies geben einseitig war - wenn man nachträglich drauf schaut..
(was im jetzigen fall mal nicht so ist - da ist es gegenseitig)
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Gabriel Eden
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« Antworten #8 am: 07.11.2005 - 15:17:20 »

@ Geordi
Eine interessante Diskussion *grins* Wink

@ all
Ich würde schon Alles tun für meine Liebe - Sobald ich schon anfange etwas aus zu grenzen stimmt doch etwas nicht. Für mich gehört das Geben zu einer Partnerschaft. Die Liebe ist nun mal ein Geben von beiden Seiten. Wenn ich genau so geliebt werde wie ich liebe, wird es keinen Grund geben etwas aus zu klammern..(klingt vielleicht naiv, aber ist so)

Ich sehe keine Selbstaufgabe, wenn ich sage: „ich würde für meinen Schatz sterben.“  Denn um diesen Satz zu erfüllen braucht man erst einmal die schlimme Situation, die dieses verlangen würde.(z.b. Katastrophe, Überfall, Unfall usw.) Ich möchte nicht daran denken, ich hoffe ihr versteht trotzdem meinen Standpunkt, ohne ein Beispiel zu nennen.

Eine „alles erfüllende Liebe“ ? Also für mich ist die Liebe das schönste auf der Welt, entweder ist es Liebe – dann ist erfüllt sie sowieso alles – oder es ist keine Liebe, sondern nur der Wunsch, das Verlangen nach ihr (dann meist einseitig)

@ Magic & all

Ich finde es schade, wenn gesagt wird das etwas mit der Zeit nachlässt, auch wenn dies bestimmt oft zu treffen mag, sollte dies aber nichts daran ändern „ALLES“ für seine Partner/in zu tun. „Eine Beziehung zu beginnen ist einfach, sie zu führen die Kunst.“ ( den Satz habe ich mal gehört, und ich finde in der Aussage steckt einiges drin. Ich sehe jeden Tag den ich das Glück habe an der Seite meines Schätzchen sein zu dürfen, als das größte Geschenk an, und jeder Tag jede Sekunde ist etwas besonderes. Und ich sage gerne „ich würde alles tun – weil ich (wir) versuchen Alles zu tun damit wir einen genau so glücklichen und schönen Morgen mit einander haben, wie das Gestern und Heute.

Meiner Meinung nach ist das keine Selbstaufgabe – sondern HINGABE!

@ Stefan
Das mit dem einseitigen Geben kenne ich auch aus meiner Vergangenheit. Gibt es bei dir was Neues? (du schreibst jetzigen Fall???) * freu mich für dich/euch riesig * rougi  Cheesy
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magic
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« Antworten #9 am: 07.11.2005 - 20:36:54 »

@ Gabriel

Mit dieser Aussage meine ich nicht das wenn etwas nach lässt,was nunmal so ist,das ich nicht dafür kämpfe,es schleifen lasse oder sonstiges und ich nicht mehr alles für meinen Partner tun würde....ansonsten wären wir heute,nach 11 Jahren nicht mehr zusammen.Wir arbeiten beide daran und auch dann eghört es dazu sich ein zu gestehen das einiges "nach gelassen hat",man an dem was wichtig ist dran bleibt,aber auch dafür doch was neues dazu kommt und Menschen ändern sich im Laufe des Lebens,das geschieht unwillkürlich und ist auch nicht beeinflussbar,man entwickelt sich weiter,aber eben nicht einsam,sondern gemeinsam!

Was das sterben betrifft...gut das wiederum völlig klar was deine Aussage betrifft und das ist dann somit auch leine Selbstaufgabe.

Selbstaufgabe an sich kann nur jeder für sich beurteilen und wie er dieses definiert...
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Gabriel Eden
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« Antworten #10 am: 07.11.2005 - 21:37:06 »

Zitat
@ Gabriel

Mit dieser Aussage meine ich nicht das wenn etwas nach lässt,was nunmal so ist,das ich nicht dafür kämpfe,es schleifen lasse oder sonstiges und ich nicht mehr alles für meinen Partner tun würde....ansonsten wären wir heute,nach 11 Jahren nicht mehr zusammen.Wir arbeiten beide daran und auch dann eghört es dazu sich ein zu gestehen das einiges "nach gelassen hat",man an dem was wichtig ist dran bleibt,aber auch dafür doch was neues dazu kommt und Menschen ändern sich im Laufe des Lebens,das geschieht unwillkürlich und ist auch nicht beeinflussbar,man entwickelt sich weiter,aber eben nicht einsam,sondern gemeinsam!



Das hast du wunderbar formuliert Magic  Wink

Ich wollte auch nicht sagen das Du irgendetwas schleifen lässt.... Shocked

Zugleich finde ich das aber nichts nach lässt, sondern ihr Euch gemeinsam weiter entwickelt habt wie du selbst gesagt hast. Das sich einiges verändert im Leben ist klar, ob Mensch, Familie, Arbeit, Umgebung, etc. Es wäre ja sonnst auch ziemlich langenweilig.  Aber die Liebe lässt doch nicht nach dadurch, sondern sie wird doch gerade durch den Zusammenhalt gestärkt, den halt den Ihr Euch gegenseitig gebt, zusammen mit Euren Kindern. Also hat doch nichts wirklich nach gelassen, sondern es sind Dinge die Euch nicht so wichtig sind, in den Hintergrund gerutscht und neues in den Vordergrund.... c  

gut ich gebe zu ich habe ein kleines persönliches internes Kopf Problem mit dem Wort "nach lassen"...cc

was jetzt nicht bedeutet das ich gegen Weiterentwicklung, Veränderung u.ä. bin....geht halt nur um das "nach lassen".... c
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magic
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« Antworten #11 am: 08.11.2005 - 06:19:55 »

Du kannst den Hammer wieder runter nehmen Gabriel,ich habe Dich verstanden Smiley
Deutsche Sprache,schwere Sprache  achtung  question
Ja die Wortwahl ist halt nicht immer einfach  Wink
Aber mit Deinen Zeilen hast den richtigen Ausdruck getroffen....und weißt was ich sagen wollte Smiley
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Geordi
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« Antworten #12 am: 08.11.2005 - 09:05:18 »

In der Liebe gibt es meiner Meinung nach ca. 5-6 "Phasen".
1. Verliebtsein - verrückt nacheinander sein
2. die Verliebtheit hat sich ein wenig gelegt - man ist glücklich, dass man denjenigen gefunden hat
3. Der Alltag kehrt ein - nun lernt man sich erst richtig kennen - ohne die rosarote Brille
4. Streit-und Testphase: Man versucht herauszufinden, ob man zueinander passt
5. Scheideweg: Trennen oder zusammenbleiben

Danach müssen BEIDE an der Beziehung arbeiten...und zwar jeden Tag.
Es wird immer gute und schlechte Zeiten geben und da erst wird sich herausstellen, ob man mit dem anderen leben kann oder nicht.

Ich denke, dies ist völlig normal. Die Zeit bringt dies automatisch mit sich.
Das hat nichts damit zu tun, dass man etwas schleifen lässt. Man ist anfangs sehr aufeinander fixiert - dieses sich nur in der Welt des anderen aufhalten MUSS - meiner Meinung nach - aber auch aufhören. Was ist mit Freunden - mit Hobbys? Ich sollte mich auch gesund von meinem Partner entfernen, damit jeder auch ein eigenes Leben hat.

Wenn ich sage "ich würde für den/die sterben" - mein eigenes Leben gegen das des anderen "eintauschen" wollen,.....habe ich dann eine eigene Persönlichkeit? Projeziere ich dann nicht ALLES auf den Partner?
Was passiert, wenn der Partner einen verlässt? Was bleibt übrig?
Für mich sind die Sätze: "ich würde für Dich sterben " - und "ich bringe mich um, wenn Du mich verlässt" vom Sinn her gleich.
Dies erzeugt einen Druck auf den anderen, den er nicht lange aushalten kann.
Was meint Ihr?
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« Antworten #13 am: 08.11.2005 - 09:40:50 »

Die freunde,Hobbys usw.ein Leben auch außerhalb der Beziehung (ich hoffe ich habe mich nicht wieder so bescheiden ausgedrückt  Sad ) muss es ja ganz einfach geben.Jeder braucht seinen Freiraum,um auch mal wieder auf zu tanken.Und wenn man sich nur noch auf eine Person so enorm fixiert wie Geordi schon sagte,macht man sich ja selbst kaputt und gerade dann gibt man sich auch selbst auf,im eigenen handeln,sein,denken usw.
Dann unterliegt man ja in dem Punkt dem Partner!

Was das sterben betrifft...es kommt drauf an umwas es dabei geht,so wie Gabriel es schon angedeutet hat.
Wenn man dem anderen androht..ich bring mich um weil Du mich verlässt oder sonstiges...droht man dem Partner ja mit und das ist in meinen Augen egoistisch und enorm verheerend.Mit sowas kann man keinen Menschen der Welt halten,diese Aussage ist beschämend,bluna....den Rest schluck ich mal lieber.
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Gabriel Eden
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« Antworten #14 am: 08.11.2005 - 14:43:33 »

Zitat

Für mich sind die Sätze: "ich würde für Dich sterben " - und "ich bringe mich um, wenn Du mich verlässt" vom Sinn her gleich.
Dies erzeugt einen Druck auf den anderen, den er nicht lange aushalten kann.
Was meint Ihr?


Ich finde das sind zwei unabhängige Sätze, die ich niemals in Verbindung gebracht hätte.  Shocked
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« Antworten #15 am: 09.11.2005 - 06:59:27 »

@Gabriel Eden

Meinst Du nicht, wenn Du jemandem sagst, dass er Dein Leben ist und Du deines für ihn geben würdest, dass dies kein Druck erzeugt?
Und zwar in ähnlicher Weise wie "ich bringe mich um, wenn Du mich verlässt...?" Wenn Du mich verlässt, dann habe ich kein Leben mehr !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Was bin ich dann ohne Dich?
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« Antworten #16 am: 09.11.2005 - 18:15:23 »

Zitat
@Gabriel Eden

Meinst Du nicht, wenn Du jemandem sagst, dass er Dein Leben ist und Du deines für ihn geben würdest, dass dies kein Druck erzeugt?


@Geordi

Antwort:  NÖöööööööööööööööö! Cheesy *frechgrins*

/ ich muss es ja auch gar nicht sagen, ich weiss ja, dass ich es dann machen würde, wenn die Situation da ist die dies verlangt.

Also ähnlich wie...?

Ich weiss genau worauf Du hinaus möchtest, aber ich gehe darauf nicht ein *ätsch* auch weil es zwei Paar Schuhe sind! Wink
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« Antworten #17 am: 10.11.2005 - 06:18:46 »

Worauf soll ich hinauswollen?  question  

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