Poeten-Treff
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Autor Thema: Vorschläge des Arbeitsamtes  (Gelesen 4285 mal)
Geordi
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« am: 14.09.2005 - 09:53:52 »

Ich weiss nicht, ob das Thema hier hineinpasst, aber ich habe so gelacht....

Folgende wahre Geschichte, schriftlich belegt:

Meine Freundin ist seit einem halben Jahr arbeitslos. Sie hat sich natürlich beim Arbeitsamt gemeldet und wartet nun schon seit Monaten darauf, dass sie AUCH vom Arbeitsamt Bewerbungsvorschläge bekommt. Ansonsten kümmert sie sich selbst...
Letzte Woche kam der 1. Vorschlag vom Amt:
Gesucht wird eine Vertriebsassistentin im AUSSENdienst für den Verkauf von pornographischen DVD´s.
Firma: XYZ - Handel und Vertrieb von Erotik-Filmen.

Ähm---HALLO? Und falls eine Darstellerin wegen Krankheit ausfällt, soll sie einspringen, oder wie?


 Cheesy  

Sie hat den Vorschlag aus ethischen Gründen zurückgewiesen.
Ist das eigentlich zumutbar sowas?
Ich meine, ich würds klasse finden, wenn sie das macht. Da fallen bestimmt monatlich ein paar Filme ab....*kicher*

Wenn so eine Firma eine Anzeige schaltet, dann können sich doch solche Leute melden, die daran Interesse haben.
Aber so ein Vorschlag vom Arbeitsamt? Ich weiss nicht.
Wie ist es, wenn sie noch so einen Vorschlag ablehnt? Bekommt sie da nicht irgendwann eine Sperre?
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Feuerkatze
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« Antworten #1 am: 14.09.2005 - 15:17:57 »

oh man... da fehlen einem echt die Worte...

Ich hab aber mal gehört, dass die Arbeitsämter an der holländischen Grenze sogar Stellen als "Unterhaltungsdamen an der Bar" anboten.
Auf deutsch - Prostituierte.

Gut mit Pornos mag das was gerigfügig anderes sein als Prostituierte!? *grübel*
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Gabriel Eden
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« Antworten #2 am: 14.09.2005 - 18:03:34 »

@ Geordi
Da hat ja   mal wieder jemand bei der Arbeitsagentur richtig mitgedacht.... Shocked

Vielleicht suchen die ja extra NUR FRAUEN....für den Vertrieb aufgrund der Präsentationsmöglichkeiten die sie bieten können......*scharf nachdenk*

@ Feuerkätzchen
Wenn das so ist, verstehe ich warum die Politiker den 1 Euro-Job eingeführt haben.... c

Es gab doch auch mal von der Arbeitsagentur so einen Vermittlungsgutschein, also das wäre dann ja schon alles fast Zuhälterei & Menschenhandel.....der staatlich gefördert wird.  Shocked

[Editiert am 14/9/2005 von Gabriel Eden]
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Feuerkatze
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« Antworten #3 am: 14.09.2005 - 19:26:09 »

trotzdem ist das Unwort schlechthin immer noch "Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen" - finde ich ...

Es ist nicht nur eine Verschleierung von Tatsachen sondern schürt in den Menschen geringfügige Hoffnungen, wieder einen festen Stand im Leben zu finden, die zu mindestens 95% nicht erfüllt werden.
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Nachtigall
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« Antworten #4 am: 17.09.2005 - 11:53:15 »

Das ist ja heiß und wenn man bedenkt, daß Prostituierte als Berufsbild in Deutschland anerkannt ist (sie zahlen Steuern und Sozialabgaben), den Ein-Euro-Job noch dazu addiert, dann hat man Sklaverei, Menschenhandel und Zwangsprostitution legalisiert.

Robert Jungk, Zukunftsdenker und Erfinder von Zukunftswerkstätten, schrieb 1952:

"Das Morgen ist schon im Heute vorhanden, aber es maskiert sich noch als harmlos, es tarnt und entlarvt sich hinter dem Gewohnten. Die Zukunft ist keine sauber von der jeweiligen Gegenwart abgelöste Utopie: die Zukunft hat schon begonnen. Aber noch kann sie, wenn rechtzeitig erkannt, verändert werden.”

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Geordi
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« Antworten #5 am: 17.09.2005 - 12:40:44 »

Da habt ihr alle Recht.

Ich finde ja nichts verwerfliches daran, wenn jemand solche Berufe ausübt, solange es auf freiwilliger Basis passiert.
Aber so ein Angebot vom Arbeitsamt zu bekommen - das ist eine Spur zu krass.
Ich hoffe, dass sie nicht noch so ein Angebot erhält und dann evlt. eine Sperre vom Arbeitsamt...nur, weil sie in diesem Genre nicht arbeiten will.
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Teufel_mc_Chicken
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« Antworten #6 am: 17.09.2005 - 17:45:12 »

Naja, ich weiß nicht, ich glaube der Handel und Vertrieb von diesen Filmen ist nichts schlimmes. Ich meine, sie muss sich die Filme ja nicht anschauen und sie soll auch nicht mitspielen. Ich hätte damit keine Probleme, solange dann der Lohn pünktlich auf meinen Konto ist.
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Geordi
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« Antworten #7 am: 18.09.2005 - 12:34:28 »

Sicherlich - für mich persönlich wäre das auch kein Problem. Aber es gibt halt viele, die davon Abstand nehmen möchten. Und das sollte man akzeptieren, in der Weise, dass es kein Zwang sein sollte, diesen Beruf auszuüben.
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Teufel_mc_Chicken
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« Antworten #8 am: 18.09.2005 - 20:25:16 »

Da es sich um einen Bereich handelt, wo jemand etwas verkaufen soll, werden sie eh nur leute nehmen, die mit soetwas umgehen können und den Rest werden sie gleich wieder nach hause schicken.
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Geordi
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« Antworten #9 am: 19.09.2005 - 06:43:56 »

Ja-schon richtig. Und wie läuft es rechtlich ab, wenn sie nochmal so einen Job angeboten bekommt und den auch aus persönlichen Gründen ablehnen MUSS? Bekommt sie dann die Sperre oder nicht?
Das ist eigentlich die primäre Frage...
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